Namaste und Āpa kaisē haiṁ?


Seit über einer Woche sind nun 11 Schüler des Johannes-Turmair-Gymnasiums mit ihrem Lehrer Wolfgang Pöschl im nordindischen Noida. Zusammen mit Schülern der Lotus Valley International School führen Sie ein Projekt durch, indem die künstlerischen Darstellungen und die Lehren von Jesus Christus und Krishna miteinander verglichen werden. Das Projekt wird von der  Robert-Bosch-Stiftung unterstützt. Ein Großteil der Projektarbeit wurde bereits während des Besuchs der indischen Delegation am Anfang des Jahres erledigt. Nun folgt der zweite Teil. Die Schüler besuchen hinduistische Tempel in Neu Delhi und Noida, stellen das Leben Krishnas in einem indischen Tanz nach und Versuchen sich mit den dortigen Kunstlehrern an eigenen Darstellungen der indischen Gottheit.
Um die Beziehung der indischen Bevölkerung mit Krishna zu verstehen, muss man tief in die Kultur des Landes eintauchen. Daher werden die Turmair-Schüler neben auch in die Indischen Instrumente eingewiesen, oder singen zusammen mit der Musiklehrerin unterschiedlichste Gebete.
Auf dem Weg zum vermeintlichen Geburtsort Krishnas machten die Straubinger Schüler gestern auch noch halt beim Taj Mahal.
Und die nächste Woche wird nicht weniger spannend. Es beginnt das indische Lichterfest Diwali. Häuser werden geschmückt, Feuerwerkskörper entzündet und in der Familie auf traditionell indische Weise gefeiert.
Am 15. November reisen die 12 Mitglieder unserer Schulfamilie dann wieder zurück nach Straubing.

Wolfgang Pöschl