Krishna, Vishnu und Jesus Christus

Zwei kurzweilige Wochen lang erkundeten 11 Schüler des Johannes-Turmair-Gymnasiums zusammen mit ihren Partnerschülern der indischen Lotus Valley International School eindrucksvolle Tempel im Norden Indiens und sprachen mit farbenprächtig gekleideten hinduistischen Mönchen über die Lehren der indischen Gottheit Krishna. Ziel des von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten Schulprojekts war es, möglichst viele Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Krishna und Christus zu entdecken. „Beide Personen gelten in ihrer Religion als Götter, die in Menschengestalt auf die Erde kamen“, erklärte Wolfgang Pöschl, der den interkulturellen Austausch auf deutscher Seite leitete. Das durchaus komplexe Projektthema wurde in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut in Neu Delhi erarbeitet und ein Jahr lang vorbereitet. So besuchte bereits im Mai eine indische Deligation das JTG, um in der Gäubodenstadt möglichst viel über Jesus Christus und die Symbolik in Heiligendarstellungen zu lernen. Auch die Turma0ir-Schüler wurden in Indien in die Attribute der unterschiedlichsten Götter eingewiesen und bastelten Krishnas Pfauenfeder oder tanzten unter Anleitung des Choreographen Hemant Kalita Göttergeschichten nach. Neben der anspruchsvollen Projektarbeit blieb den Teilnehmern des Schüleraustauschs jedoch auch noch Zeit das berühmte Taj Mahal zu besichtigen oder im Kreise der Gastfamilie am Lichterfest Diwali teilzunehmen.
Nach 14 aufregenden und interessanten Tagen in Indien kehrten die deutschen Schüler erschöpft aber glücklich wieder nach Deutschland zurück.