Reise ins Märchenland für die Kinder der 5. Klassen


MärchenerzaehlerZunächst ging es nach Afrika:
Die Katze, die im Dschungel wohnte und das Alleinsein satt hatte, beschloss, sich einen Gefährten zu suchen, der das größte und stärkste Wesen der Welt sein sollte. Als Erstes traf sie einen Kater und dachte, er sei das größte und stärkste Wesen der Welt. Doch kurz darauf wurde der Kater von einem Löwen gefressen. Dann meinte sie, dass der Löwe ihrer Vorstellung entspricht. Aber er wurde von einem Elefanten zertreten. Nun war die Katze am Elefanten interessiert. Plötzlich erschoss ihn ein Menschenmann. Jetzt war der Menschenmann für die Katze der Größte und sie lief ihm nach und lebte bei den Menschen im Dorf. Eines Tages drang lauter Streit zwischen dem Menschenmann und der Menschenfrau aus dem Haus. Jemand schlug die Tür auf und der Menschenmann stolperte in den Schlamm. Jetzt stand es fest: Die Menschenfrau war das größte und stärkste Wesen. Die Katze legte sich neben den Ofen der Menschenfrau, wo sie bis heute geblieben ist.
Die nächste Station war der Orient und Herr Machander trug uns die Geschichte „Der Klang des Geldes“ von Nasreddin Hodscha vor, der mit Till Eulenspiegel vergleichbar ist. Zum Schluss reisten wir zurück nach Bayern und hörten auf bayrisch ein Märchen über drei Lausbuben, von denen jeder der Faulste sein wollte. Außerdem erfuhren wir, dass es im Original des Märchens „Rotkäppchen“ der Brüder Grimm zwei Wölfe gibt: Dem zweiten Wolf stellte Rotkäppchen eine Falle: Sie schüttete das Wasser, mit dem ihre Großmutter Würstchen gekocht hatte, in einen Trog. Der Wolf roch es, stürzte sich gierig in den Trog und ertrank.
Keiner von uns kannte diese Variante des Märchens bisher. Mit tosendem Applaus bedankten wir uns für diese märchenhafte Stunde.

 

Mimi Schrock und Vanessa Färber, Klasse 5d

 

Auch die Schüler aus der 5a waren begeistert:
• „Ich fand seine Stimme toll. Einmal sprach er hoch, dann ganz tief, einmal laut, dann ganz leise!“
• „Er hat die Geschichten vorgespielt und nicht vorgelesen. Das war super!“
• „Ich fand witzig, dass er es geschafft hat, uns alle zu erschrecken.“
• „Er ist ein sehr guter Schauspieler. Man konnte sich richtig in die Geschichten reinversetzen.“
• „Ich fand gut, dass er uns immer miteinbezogen hat.“