Portrait JTG

von Donau TV

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Schulbroschüre

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Termine

02.06.18 - 19.06.18

Gegenbesuch-Indienaustausch

15.06.2018

09:45 - 12:45 Cinéfête
Frz.-Schüler der 8a u. 10a

12:00 Notenbekanntgabe ABITUR

16.06.2018

PANGEA-Wettbewerb Finale

18.06.2018

Cinéfête II
Frz.-Schüler Kl. 9a

19.06.18 - 22.06.18

Abitur - MÜNDLICHE ZUSATZPRÜFUNGEN

22.06.18 - 06.07.18

Gegenbesuch USA-Austausch

26.06.2018

2. zentraler Englischtest in Jgst. 10

27.06.18 - 28.06.18

Probentage Großer Chor/Big Band

29.06.2018

Entlassfeier ABSOLVIA 2018

04.07.2018

Sommerfest

09.07.2018

Sommerkonzert

10.07.18 - 12.07.18

Probentage US-Theater

Natur & Umwelt machen Schule

logoumweltschule

MINT-freundliche Schule

Mint Symbol

Ein Traum mit tödlichem Ausgang

bild1Freiheit und Gleichheit für alle Menschen! Kaum jemand hat wohl diesen Traum überzeugender verkörpert als der Baptistenpastor Martin Luther King junior, der sein Leben in den Dienst der Gleichberechtigung der Schwarzen in den USA stellte. Die American Drama Group München hat den Stoff unter dem Titel „The Life and Death of Martin Luther King" bearbeitet und auf Einladung des Kulturvereins Deggendorf in der dortigen Stadthalle auf die Bühne gebracht. Ein Schmankerl für Englischlehrer und ihre 10. Klassen, weil das Thema heuer im Lehrplan steht. Bei den rund 100 Schülern des Johannes-Turmair-Gymnasiums kam die Aufführung jedenfalls gut an. Ein weißer und vier schwarze Schauspieler, darunter eine Frau, die in rascher Folge in verschiedene Rollen schlüpften, ließen die Stationen eines unruhigen Lebens Revue passieren: Martin Luther King als Organisator des Busboykotts in Montgomery/Alabama 1955, sein Marsch auf Washington 1963, der in der weltberühmten Rede „I Have a Dream" gipfelte, Erfolge wie das Gesetz zur Aufhebung der Rassentrennung und der Friedensnobelpreis ein Jahr später. Aber es gab auch viele Rückschläge zu verkraften wie Anschläge auf Kings Leben, Mord und Gewalt an schwarzen Mitstreitern, Gefängnisstrafen und Demütigungen, die Bespitzelung Kings durch das FBI oder Weggenossen, die die Wirksamkeit seines gewaltlosen Protests in Zweifel zogen. 1968 fielen dann die tödlichen Schüsse in Memphis und beendeten ein viel zu kurzes Leben.

bild2Ein Verdienst des Deggendorfer Theatervormittags war die Leichtigkeit und Dynamik, mit der die American Drama Group dieses brisante Thema behandelte – das heute aktueller ist denn je. Gerade deshalb wirkte die Darstellung von Kings charismatischer, aber zerrissener Persönlichkeit sowie von den bedrückenden Lebensumständen der Schwarzen authentisch und nachvollziehbar. Das junge Publikum im vollbesetzten Saal folgte dem Geschehen mit Anteilnahme und spendete am Ende reichlich Applaus.