Übertritt 2018

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Schulbroschüre

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Termine

11.01.2018

Vortrag: Entwicklungshilfe 6. Klassen

22.01.2018

Dt.-Frz. Tag

"Science Day"

"Marktplatz W/P-Seminare"

19.00 Uhr Informationsveranstaltung der SR Gymnasien zum Übertritt (Markmiller Saal)

23.01.2018

"Marktplatz W/P-Seminare"

26.01.2018

Ausstellungseröffnung: Erinnerungskultur

06.02.2018

DRUG STOP 9a

08.02.2018

DRUG STOP 9bc

19.02.2018

Vortrag: Afrika

27.02.2018 

Wintersporttag

Natur & Umwelt machen Schule

logoumweltschule

MINT-freundliche Schule

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Videoportrait

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Spurensuche in Dachau – Schülerin erhält Unterlagen über Familienmitglied

Neben dem obligatorischen Besuch der beeindruckenden Ausstellung zur Geschichte des Lagers erhielten die Schüler auch eine Führung zu den zentralen Orten des Lagers. Die bedrückende Stimmung des Ortes, an dem unendlich vielen Menschen so großes Leid zugefügt worden war, erfasste auch die Schüler:
Schüler der Klasse 9a fassen ihre Eindrücke zusammen:


„Auch wenn die Grausamkeiten in der Ausstellung gut zusammengefasst und erklärt sind, kann man sich nicht vorstellen, dass diese Menschen solches Leid zu ertragen hatten, wie z.B. derartige Versuche, bei denen der Tod der Menschen billigend in Kauf genommen wurde.“ Benedikt
„Die Fahrt zum KZ nach Dachau würde ich nicht nochmal mitmachen. Ich fand es dort sehr unheimlich. Die Vorstellung, dass auf dem Boden, auf dem man geht, oder in den Räumen, in denen man steht, vielleicht einmal Menschen auf grausame Weise zu Tode gekommen sind, macht einem schon etwas Angst und regt einen zum Denken an. Allerdings war es durchaus „interessant“ (auch wenn das Wort meiner Meinung nach etwas unpassend ist) zu sehen, unter welchen Umständen diese Leute lebten.“ Sophie

 

Ich fand es schrecklich, das KZ zu besichtigen. Bei jedem Schritt musste ich denken: Hier wurde vielleicht jemand verprügelt. Hier ist vielleicht jemand gestorben. Das ging sogar soweit, dass ich mich in den Gebäuden nicht getraut habe, irgendetwas anzufassen.“ Elisabeth

 

„Als ich dort war, musste ich mir dauernd vorstellen, wie es gewesen wäre, wenn ich dort eingesperrt gewesen wäre. Es ist das eine, dass man es im Unterricht durchnimmt, jedoch das andere, direkt vor Ort zu sein.“ Markus

 

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dachau3Nenette Molska: Ururgroßvater starb im KZ
Der Besuch war aber auch noch verknüpft mit einer ganz persönlichen Erfahrung: Die Schülerin Nenette Molska nutzte den Besuch, um Informationen über ihren Ururgroßvater zu erhalten, der im April 1940 aus dem polnischen Plock zusammen mit vielen anderen Bewohnern des Ortes aus Polen nach Dachau deportiert worden war. In Dachau zählten die polnischen Häftlinge zu den größten Opfergruppen. Vielfach wurden sie zur Zwangsarbeit eingesetzt.
Nenette berichtet, dass sie ins Archiv ging, während die anderen Schüler die Dauerausstellung besuchten. Dort habe sie die Daten von ihrem Ururgroßvater angegeben und viele Informationen bekommen. Alle bekannten Unterlagen wurden extra für sie ausgedruckt und ihre Fragen beantwortet. Ihr wurde auch angeboten, dass sie das Archiv jederzeit kontaktieren könnte. In Kopie bekam sie u.a. Auszüge aus dem Buch, in dem die Zugänge verzeichnet wurden, und aus dem Krankenbuch, in dem über eine Operation berichtet wurde. Auch die Sterbeurkunde wurde für sie kopiert. Dort ist verzeichnet, dass ihr Ururgroßvater einige Tage nach der OP am 10. Dezember 1941 angeblich an Herz- und Kreislaufversagen verstorben war. Für Nenette war es besonders interessant, dass sie Informationen über ein Familienmitglied erhalten hatte und es beeindruckte sie sehr, dass ein Verwandter von ihr die grauenhaften Ereignisse in Dachau miterleben musste.


Martina Langer-Plän