Rom-Fahrt - letzte Papstbegegnung

 

20130227 134737Eigentlich hatten die 17 Schülerinnen und Schüler des Johannes-Turmair-Gymnasiums zu-sammen mit ihren Lehrern OStRin Rumpler und OStR Sabinsky die letzten Februar- und ers-ten Märztage für ihre Studienreise nach Rom gewählt, weil sich in dieser Zeit nicht so viele Touristen in der Stadt befinden. Im Rahmen des W-Seminars „Zwischen Kaiserkult und Christentum" in den Fächern Latein und Katholische Religionslehre war eine viertägige Ex-kursion in die Ewige Stadt geplant, um die im Unterricht besprochenen Themen an Ort und Stelle zu vertiefen. Dass sie aber mit dem Rücktritt von Papst Benedikt XVI. live bei einem Jahrhundertereignis dabei sein würden, damit hatten die JTG'ler bei der Buchung der Reise vor einem halben Jahr nicht gerechnet.
Um die letzte Generalaudienz des bayerischen Papstes mitzuerleben, begaben sie sich, kaum in Rom angekommen, am Mittwoch sofort zum Petersplatz. Der strahlend blaue Himmel, die riesige Menschenmenge vor dem Petersdom, die Bayernhymne als Gruß an den Papst und schließlich die Dankes- und Segensworte Benedikts in verschiedenen Sprachen – diese Ein-drücke werden den Jugendlichen wie auch ihren Lehrern sicher in Erinnerung bleiben.

IMG 1521(1) Mädels
Da Rom auch sonst einiges an Sehenswertem zu bieten hat, waren die nächsten Tage reich-lich gefüllt mit Besichtigungen, Führungen und Referaten: Natürlich standen touristische Highlights wie das Forum Romanum, das Colosseum und der Petersdom auf dem Programm. Die Teilnehmer des Seminars besuchten aber auch die Bauten der römischen Kaiser auf dem Palatin und die riesigen Caracalla-Thermen und bestaunten die frühesten Zeugnisse des Christentums in den Katakomben und das Petrusgrab in der Nekropole unter St. Peter. Die Basilika Santa Maria Maggiore beeindruckte mit ihren Mosaiken ebenso wie die Papstme-daillons in St. Paul vor den Mauern. Am Abend ließen die Straubinger das bunte Treiben auf der Piazza Navona und am Pantheon auf sich wirken.
Nach den vier ereignisreichen Tagen warfen alle eine Münze in den Trevi-Brunnen, um die Gewissheit zu haben, möglichst bald wieder nach Rom zu kommen.