Portrait JTG

von Donau TV

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Schulbroschüre

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Termine

02.06.18 - 19.06.18

Gegenbesuch-Indienaustausch

15.06.2018

09:45 - 12:45 Cinéfête
Frz.-Schüler der 8a u. 10a

12:00 Notenbekanntgabe ABITUR

16.06.2018

PANGEA-Wettbewerb Finale

18.06.2018

Cinéfête II
Frz.-Schüler Kl. 9a

19.06.18 - 22.06.18

Abitur - MÜNDLICHE ZUSATZPRÜFUNGEN

22.06.18 - 06.07.18

Gegenbesuch USA-Austausch

26.06.2018

2. zentraler Englischtest in Jgst. 10

27.06.18 - 28.06.18

Probentage Großer Chor/Big Band

29.06.2018

Entlassfeier ABSOLVIA 2018

04.07.2018

Sommerfest

09.07.2018

Sommerkonzert

10.07.18 - 12.07.18

Probentage US-Theater

Natur & Umwelt machen Schule

logoumweltschule

MINT-freundliche Schule

Mint Symbol

Von Menschenrechten und Obergrenzen, Realisten und Optimisten


Europatag am JTG (2)Diese und viele weitere brennende Fragen konnten am vergangenen Mittwoch Zehntklässler des Johannes-Turmair-Gymnasiums bei einer durch den Fachbetreuer Wolfgang Sättler organisierten und moderierten Podiumsdiskussion zur Migrationspolitik stellen. Zu Gast waren Johanna Uekermann, Bundesvorsitzende der Jusos, sowie Josef Zellmeier, der parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landtagsfraktion. Zwischen ihnen und den Jugendlichen war rasch ein Draht gefunden und eine lebhafte, mitunter kontroverse Diskussion entspann sich; diese deckte von der Frage des Exports von Rüstungsgütern über die Bestimmung ,,sicherer Drittstaaten“ bis zum Fachkräftemangel in der Bundesrepublik fast jede Facette der komplexen Problemlage ab.
Einhellig herrschte unter den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern hinterher die Meinung: Es war eine Bereicherung zu sehen, wie viele Faktoren auch bei einzelnen politischen Entscheidungen mitbedacht und gegeneinander aufgewogen werden müssen und wie unterschiedlich schließlich Sachurteile ausfallen können. So zog ein Zehntklässler gegen Ende der Diskussionsrunde das Fazit: ,,Sepp, du bist mehr der Realist, und die Johanna, die kommt mir sehr optimistisch vor.“ Während Zellmeier betonte, wie viel Deutschland bereits leiste und dass es nicht jedes Jahr eine Million Migranten aus unterschiedlichsten Kulturkreisen integrieren könne, stellte Uekermann unmissverständlich klar: Das Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht, das Notleidenden niemals ohne jede individuelle Abwägung einfach verweigert werden darf. Aber auch durch die eifrig fragenden und kommentierenden Jugendlichen wurde ein sehr breites Meinungsspektrum repräsentiert; ein klarer Gewinner der Veranstaltung allerdings stand bestimmt fest - nämlich der lebendige politische Austausch, für den die jungen Menschen offensichtlich entflammten.

 

StR Wolfgang Sättler
Fachbetreuer G/Sk