Portrait JTG

von Donau TV

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Übertritt 2018

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Schulbroschüre

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Termine

09.04.2018

P-Seminarfahrt Sp/K: Camino de Santiago (bis 13.04.)

Prag-Austausch (bis 15.04.)

10.04.2018

MFM-Projekt 5a, 5c

11.04.2018

Tanzfest

12.04.2018

Infoabend zum USA-Austausch

13.04.2018

MFM-Projekt 5b, 5d

16.04.2018

Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Dachau, 9. Klassen

18.04.2018

Vortrag: Taqillo - Entwicklungshilfe

21.04.2018

Griechenland-Austausch (Chania, bis 28.04.)

26.04.2018

Girls´ & Boys´ Day (9. Jgst.)

Aufführung Oberststufentheater, 19.00 Uhr, AnStatt-Theater

02.05.2018

2. allg. Elternsprechtag (Klassen 5-12), 16.30 - 19.30 Uhr

Schriftl. Abitur - MATHEMATIK

 07.05.2018

Schriftl. Abitur - 3. ABITURFACH

Neuanmeldungen f.d. Aufnahme in die 5. Jgst. (07.05. bis 11.05.)

09.05.2018

Europatag der EU

11.05.2018

Schriftl. Abitur - DEUTSCH

15.05.2018

Probeunterricht, bis 17.05.

 

 

 

Natur & Umwelt machen Schule

logoumweltschule

MINT-freundliche Schule

Mint Symbol

Berge, Mountainbikes und ganz viel Gemeinschaft

 

Nach einem Jahr der Organisation brach eine Gruppe von abenteuerlustigen Schülern des Johannes-Turmair-Gymnasiums zu dem Highlight ihrer Schullaufbahn auf. Mit ihrem Mountainbike überquerten sie in mehreren Etappen die Alpen von Garmisch bis nach Garda.
Zur Verbesserung der Kondition und zur Vorbereitung traf sich die Gruppe rund um Sportlehrer Günther Hackl einmal wöchentlich um Hotels zu buchen, Etappen zu planen oder Trainingstouren durch den Bayerischen Wald zu unternehmen. Dabei lag der Fokus vor allem darauf, selbstständig zu arbeiten, Ehrgeiz zu zeigen und Teamfähigkeit zu beweisen.
Bereits erfahren durch ihr vorheriges Training konnte die Gruppe auch abseits der Via Claudia schwierigere Trails in Angriff nehmen und so ihre Leidenschaft für das Mountainbiken voll ausleben. Insgesamt sechs Tage dauerte die Überquerung, die sich besonders durch das tolle Gemeinschaftsgefühl auszeichnete und so ein voller Erfolg war. Sowohl Schülern, als auch Lehrern wird dieses tolle, abenteuerliche und bereichernde Seminar wohl lange im Gedächtnis bleiben und stellt so einen gelungenen Abschluss der zwölfjährigen Schullaufbahn dar.

 

Der Auftakt der Tour mit tierischen Freundschaften
Alpencross Tag 1, Guide: Valentin Fritsch

Aufgeregt und voller Erwartungen traf sich ein Team motivierter Mountainbiker am Montag, den 18. September, um viertel vor neun am Johannes-Turmair-Gymnasium, um gemeinsam in eine Woche voller Abenteuer zu starten.
Die Versuchung überwunden, nicht doch einen Zwischenstopp beim Oktoberfest in München zu machen, kam die Gruppe nach fünf Stunden Fahrt in Grainau an. Ohne viel Zeit zu verschwenden schwang sich jeder gleich auf sein Fahrrad, wo man nach kurzer Zeit schon gezwungenermaßen eine Pause einlegen mussten: Eine Kuh hatte anscheinend Gefallen an der Gruppe gefunden und musste diese erst einmal näher beäugen. Besonders schien sie dabei einen der Teilnehmer, Johannes, ins Herz geschlossen zu haben und so wurden erste oberbayerische Kontakte geknüpft.
Nach einem knackigen Anstieg kamen die Alpencrosser am Eibsee an, wo man die Gelegenheit für ein paar Erinnerungsfotos nutzte. Die Strecke führte vorbei an der neuen Zugspitzbahn über Ehrwald hin zum Fernpass, dessen Wälder noch mit dem Schnee der letzten Nacht überzuckert waren. Nach gefühlt endlosen Höhenmetern und Nieselregen freuten sich die Sportler auf die vegetarischen Nudeln, die sie bei der Einkehr in der Yogahütte serviert bekamen.
So war der erste Tag nach vielem Treten auch geschafft und in der Unterkunft fanden die Teilnehmer noch Zeit für das ein oder andere Schachspiel. Dies ging jedoch nicht zu lange, denn jeder war erschöpft von der Anreise und dem Mountainbiken, wodurch sich die Gruppe der Sportler mit schmerzenden Genicken und Beinen bald auflöste und jeder erledigt in sein Bett fiel.
Insgesamt dauerte die Tour fünf Stunden, in denen 1200 Höhenmeter und 38 Kilometer überwunden wurden.

 

We´re biking in the rain
Alpencross Tag 2, Guide: Matthias Kiese

Der 2. Tag stand ganz im Zeichen von Regenschauern und nasskaltem Wetter nahe der 0 Grad Marke. Davon ließ sich die Gruppe allerdings nicht beeindrucken und radelte durch den strömenden Regen über Forst- und Radwege bis nach Nassereith und von dort aus weiter über Imst nach Landeck entlang des Inns. Dort in der kleinen Mittagspause gestärkt und aufgewärmt gings weiter bis zum nächsten Hotel in Pfunds. Dort regenerierte sich die Gruppe im wohlig warmen Wellnessbereich wieder für die nächsten Tage.
Insgesamt meisterten sie an diesem Tag eine Strecke von 84 Kilometern und etwa 450 Höhenmetern.

 

Schweiz, Italien und der beste Apfelstrudel der Welt
Alpencross Tag 3, Guide: Elias Peter

 

Hoch motiviert blickte das Team des Johannes-Turmair-Gymnasiums nun dem dritten Tag der insgesamt einwöchigen Tour entgegen. Gestartet wurde im österreichischen Pfunds, wo Feldwege und Teerstraßen anfangs der Gruppe nicht allzu viel technisches Können abverlangten.
Nach Überschreitung der Landesgrenze in Richtung Schweiz kam jeder beim Anstieg auf den Reschenpass mit 600 Höhenmetern ordentlich ins Schwitzen. Belohnt wurden diese Strapazen jedoch mit einem traumhaften Alpenpanorama, das Keinen ganz unberührt ließ. Endlich konnten dann beim darauffolgenden Single-Trail die Mountainbikes voll ausgekostet werden und man vergaß bei diesem Adrenalinstoß schnell das kräftezehrende Treten den Pass hinauf.
All das machte hungrig und die Gruppe kehrte in einem Restaurant ein, in dem es (laut Herrn Hackl) den besten Apfelstrudel der Welt gab und so dehnte sich die anfangs kleine Pause auf zwei Stunden Gespräche bei leckeren österreichischen Spezialitäten aus. Nach einem Foto vor dem Reschensee als Erinnerung nahmen die Alpencrosser frisch gestärkt wieder die Fahrt auf, bei der es zehn Kilometer lang einen Fahrradweg bergab ging und die Gruppe rasant an Geschwindigkeit zunahm.
Währenddessen fuhr man an den Apfelplantagen in Südtirol vorbei, wo saftige Früchte den ein oder anderen Sportler schon wieder hungrig machten. Erschöpft, aber glücklich, kam das Team dann in der Ortschaft Latsch in Italien am Tagesziel an, wo die Begleitlehrerin Frau Volland die Teilnehmer schon bei Sonnenschein erwartete. In dieser Etappe überwand das P-Seminar somit 800 Höhenmeter, die sich auf 75 Kilometer verteilten.

 

Teamarbeit, Ehrgeiz und Wille zum Erfolg
Alpencross Tag 4, Guide: Johannes von Ruedorffer

Nach einer verdienten Erholung im Wellnessbereich der Unterkunft und einem erholsamen Schlaf, startete die Gruppe die vierte Etappe aufgrund eines ausgiebigen Frühstücks um zehn Uhr morgens. Bei schönem, sonnigen Wetter verlief die Tagestour zu Beginn stetig bergab durch das wunderschöne Etschtal. Nach ca. 25 geradelten Kilometern ließ die Gruppe auf einem Fahrradweg durch die idyllischen Apfelplantagen die Räder bis kurz vor Meran
rollen, wo man die Stadt von
ihrer schönsten Seite
betrachten konnte. Ab hier hieß es, die Jacken in den Rucksack zu verstauen und die Arme in der Sonne bruzzeln zu lassen. Durch
gemeinsames
Navigieren durch die gewöhnungsbedürftige Verkehrsführung Merans bewegte sich die Gruppe Richtung Gampenpass, dem anspruchsvollsten Teil der Etappe.
Bei dem Versuch, die Steigung auf der Straße zu bezwingen, musste die Gruppe aus Sicherheitsgründen einen anderen Weg abseits der Straße einschlagen. Die Fahrweise der italienischen Verkehrsteilnehmer war unserem Seminarleiter doch zu gefährlich, so dass auf kleine Wald- und Forstwege ausgewichen werden musste.
Nach drei sich lang ziehenden Stunden stetiger Bergauffahrt konnten sich die Schüler und Lehrer mit einem traumhaften Ausblick belohnen und die letzten Kilometer bis zum Hotel erfolgreich vollziehen.
Insgesamt konnte die Gruppe an diesem Tag ca. 55 Kilometer und 1300 Höhenmeter von ihrer Alpenüberquerung zufrieden und erleichtert abhaken.

 

Der Tag der Single Trails
Alpencross Tag 5, Guide: Sebastian Stern

Nach den ersten 4 Etappen waren die Gruppenmitglieder schon so erfahren und sicher, dass sie entschieden, ab St. Felix vermehrt auf Single-Trails statt Waldwegen zu fahren. Nach ihren sorgfältigen Strecken- und Etappenplanungen mussten sie an diesem Tag somit um die 700 bis 800 Höhenmeter überwinden.
Obwohl die schmalen, steinigen Trails nur ca. 40 cm breit waren, meisterten sie diese ohne größere Probleme. An einigen Stellen jedoch waren sie gezwungen, ihr Mountainbike zu schultern, um Stürze oder gefährliche Situationen zu vermeiden, was der Gruppe auch gelang. Da in den Trails die Durchschnittsgeschwindigkeit nicht sehr hoch war, musste die verlorene Zeit anschließend mit Hilfe des „Belgischen Kreisels“ entlang endloser Apfelplantagen wieder reingeholt werden. Als Nachtquartier diente diesmal ein Appartmenthaus in Spormaggiore, das gemeinsame Abendessen wurde standesgemäß im einer benachbarten Pizzeria eingenommen.

 

Endspurt!
Alpencross Tag 6, Guide: Nina Fuchs

Der Tag der letzten Etappe war gekommen und
die Radler konnten es kaum erwarten, den
Gardasee zu erblicken. Mit einer leichten
Verspätung zwecks einem Wechsel der
Bremsklötze startete die Gruppe zum Endspurt der Alpenüberquerung. Das
zuvor herzhafte Frühstück am Zimmer konnte
nur die ersten Meter des anstrengenden
Anstiegs von 400 Höhenmetern gleich zu
Beginn erleichtern. Den weiteren Weg
meisterte die Gruppe auf anspruchsvolleren Fahrradwegen parallel zur Hauptstraße. Bei sich abwechselnder Bergauf- und Bergabfahrt verschönerte der weitgehende Ausblick in die Landschaft der Brentadolomiten die Strecke bis hin zum Molvenosee. Nach ca. 40 geradelten Kilometern gönnten sich die Sportler bei einem Picknick eine längere Pause und genossen noch die Idylle der Seelandschaft, um darauf den letzten Kilometern der Überquerung der Alpen entgegen zu treten. Der Schluss der Etappe brachte Regenfall mit sich, der aber die Mountainbiker auf dem Weg zum Ziel am bekannten Radweg zum Gardasee nur wenig interessierte. Vor den letzten 3 Kilometern wurde die Radlergruppe von Frau Volland, die die Überquerung über das Begleitfahrzeug fuhr, auf dem City Bike glücklich überrascht und ließ sich von ihr, nach einem Halt zum Abschluss an einer Bar am See, zum Hotel und somit zum lang ersehnten Ziel der ganzen Alpenüberquerung guiden. Abends im Hotel angekommen, freuten sich die Schüler und Lehrer, die letzte Etappe mit einer Länge von ca. 63 Kilometern und 700 Höhenmetern hinter sich gebracht zu haben. Nach einem gemeinsamen Abend mit Kartenspielen verließ die Gruppe am nächsten Tag das Hotel und trat gut gelaunt die Heimreise mit dem Fahrrad Shuttle an. Insgesamt konnte die Gruppe des P-Seminars „Alpencross“ nun sechs Tage voller Anstrengung mit insgesamt ca. 370 Kilometern und ca. 6500 gefahrenen Höhenmeter glücklich und erfolgreich abschließen.