Übertritt 2018

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Schulbroschüre

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Termine

11.01.2018

Vortrag: Entwicklungshilfe 6. Klassen

22.01.2018

Dt.-Frz. Tag

"Science Day"

"Marktplatz W/P-Seminare"

19.00 Uhr Informationsveranstaltung der SR Gymnasien zum Übertritt (Markmiller Saal)

23.01.2018

"Marktplatz W/P-Seminare"

26.01.2018

Ausstellungseröffnung: Erinnerungskultur

06.02.2018

DRUG STOP 9a

08.02.2018

DRUG STOP 9bc

19.02.2018

Vortrag: Afrika

27.02.2018 

Wintersporttag

Natur & Umwelt machen Schule

logoumweltschule

MINT-freundliche Schule

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Videoportrait

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WhatsApp und Co

„Das nervt“ - so formulierten es einige Schüler der Klasse 5d in einem Gespräch über den Klassenchat. Und so wurde die Idee geboren, gemeinsam Regeln für diese Kommunikationsform zu erstellen: Eine Woche lang machten sich die Schüler mit Feuereifer daran, die Problemstellen zu benennen und Lösungen dafür zu finden. Und diejenigen in der Klasse, die kein WhatsApp haben, bekamen die Gelegenheit, zu zeigen, dass man auch ohne überleben kann.

Hintergrund:
Der Instant-Messaging-Dienst Whats-App ist laut seiner Geschäftsbedingungen aus gutem Grund nicht für Personen unter 16 Jahren gedacht. Dennoch nutzen ihn bereits Grundschüler und auch im Gymnasium ist er schon in der Unterstufe äußerst beliebt. Eine kleine Umfrage in verschiedenen Klassen der 5.-7. Jahrgangsstufe ergab, dass ca. 70-80% der Schüler WhatsApp als Kommunikationsmittel verwenden – dies dürfte wohl allgemein repräsentativ sein. Eine besondere Rolle spielen dabei die sogenannten Klassenchats.
Dabei kommt es immer wieder zu Problemen: Unzählige Nachrichten laufen auf, häufig wird zu unpassenden Zeiten gepostet, es wird viel Unfug geschrieben, manche vergreifen sich im Ton, beängstigende Kettenbriefe oder unpassende Inhalte werden weitergereicht, Fremde bekommen Zugriff auf private Daten etc.
Natürlich ist die Nutzung von WhatsApp reine Privatsache – auf das Schulleben wirkt sich diese Form der Kommunikation dennoch aus. Die Schüler verwenden viel Zeit für eine oft wenig sinnvolle Kommunikation, die ihnen für wichtigere Tätigkeiten abgeht, manche Streitigkeiten und Ausgrenzungen haben hier ihren Ursprung, Ängste werden geschürt und auch die Konfrontation mit nicht altersgemäßen Inhalten führt zu schweren Verunsicherungen.
Viele Gründe, dieses „heiße Eisen“ im Unterricht anzupacken!

Es geht auch ohne!
Übrigens: Einige Schüler haben kein WhatsApp. Nachdem wir die Probleme diskutiert hatten, meinte Anna-Sophia, eine dieser Schülerinnen: „Jetzt bin ich richtig froh, dass ich nicht dabei bin!“ Keiner der Schüler fühlte sich ausgegrenzt. Manchmal bekäme man etwas nicht mit, aber das könne man ja auch über Mails oder SMS austauschen.
Also: WhatsApp ist keine „Muss“!

 

Martina Langer-Plän(Klassenleitung der 5d)

 

Hier geht es zu unseren Ergebnissen:

Probleme im Klassenchat

Unsere Regeln für den Klassenchat