Übertritt 2018

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Schulbroschüre

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Termine

11.01.2018

Vortrag: Entwicklungshilfe 6. Klassen

22.01.2018

Dt.-Frz. Tag

"Science Day"

"Marktplatz W/P-Seminare"

19.00 Uhr Informationsveranstaltung der SR Gymnasien zum Übertritt (Markmiller Saal)

23.01.2018

"Marktplatz W/P-Seminare"

26.01.2018

Ausstellungseröffnung: Erinnerungskultur

06.02.2018

DRUG STOP 9a

08.02.2018

DRUG STOP 9bc

19.02.2018

Vortrag: Afrika

27.02.2018 

Wintersporttag

Natur & Umwelt machen Schule

logoumweltschule

MINT-freundliche Schule

mint logo

 

Videoportrait

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Grenzen annehmen - Grenzen sprengen

 

Ein Projekttag der „Gesun(d)terstufe“ am JTG

 

Vergangenen Freitag wurde am Johannes-Turmair-Gymnasium bereits zum dritten Mal der Projekttag „Grenzen annehmen – Grenzen sprengen“ für die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe durchgeführt. Jeweils einen halben Vormittag lang konnten die Kinder bei verschiedenen Aktivitäten und Spielformen in der Turnhalle erfahren, wie sie Vertrauen zu sich selbst und zur eigenen Stärke gewinnen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil dieses Projekts war aber vor allem auch, Vertrauen zu Mitschülerinnen und Mitschülern aufzubauen sowie Verantwortungsbewusstsein füreinander zu erspüren und weiter zu entwickeln.

Unter der Leitung der beiden Initiatoren der Gesun(d)terstufe, StRin Andrea Silbernagl und OStR Markus Sabinsky, unterstützten Teilnehmerinnen aus dem Wahlkurs „EngageMensch“ die Mädchen und Jungen bei ihren vielfältigen Aufgaben.

Im ersten Teil der Einheit ging es darum, das eigene Vertrauen in die Gruppe zu stärken. Dabei ließen sich die Kinder von ihren Mitschülern aus der Liegeposition aufrichten oder sanft ablegen und „blind“ über kleine Hindernisse führen. Nach jeder Aufgabe sollten die Schülerinnen und Schüler in sich hineinhören und beschreiben, wie es ihnen dabei geht, Verantwortung über sich selbst abzugeben oder für andere anzunehmen. Erst wenn man sich in der Gemeinschaft aufgehoben und geborgen fühlt, hat man den Mut „Nein“ zu sagen – ein „Nein“ zu Aufgaben, denen man sich (noch) nicht gewachsen fühlt oder vor denen man sich fürchtet, ein „Nein“ im Schulalltag und insbesondere ein „Nein“ zu schädlichen Verlockungen, die einem andere anbieten.

Diese vertrauensbildenden Vorübungen waren sehr wichtig für den zweiten Teil des Unterrichtsvorhabens. Die Kinder konnten sich nun frei in einem Abenteuer-Hindernis-Parcours bewegen und ihre individuellen Grenzen austesten. Sie durften verschiedene Übungen absolvieren, bei denen sie selbst entscheiden konnten, wie weit sie gehen und sich fordern möchten: einen „Sprung in die Tiefe“ von der Tribüne wagen, die wackelige „Hängebrücke“ aus Turnringen überwinden, hohe „Steilwände“ aus Weichbodenmatten bezwingen, als „Paraglider“ auf Reckstangen balancieren oder die Kletterstangen bis unter das Hallendach erklimmen.

Vor allem bei diesen Übungen hatten die Kinder sichtlich Spaß und erprobten unermüdlich ihren Wagemut bei den gestellten Aufgaben.

Es war dabei interessant zu beobachten, wie bewegungsbegeistert „unsere Kleinen“ sind und wie gut die Zusammenarbeit miteinander bereits klappt. Gerade durch die Vorübungen und die damit verbundene Sensibilisierung für ihre eigene Leistungsfähigkeit sowie die ihrer Klassenkameraden wurde gewährleistet, dass die Kinder ihre Risikobereitschaft zu dosieren wussten und sich zwar alle mit Feuer und Flamme forderten, aber nicht überforderten. Auch Schulleiter StD Christian Metken stattete den jungen Sportlern eine Besuch ab und lernte einen weiteren Baustein des Komplexes „Soziales Lernen – Life Skills“ am JTG kennen.

Insgesamt gab es von allen Seiten nur positives Feedback und der Projekttag war ein ereignisreicher Vormittag für alle, der sein Ziel nicht verfehlt hat.