Portrait JTG

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Schulbroschüre

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Termine

21.06.19 - 05.07.19

Gegenbesuch USA-Austausch

25.06.2019

Schulinterner Jgst-Test Mathematik - 10. Klassen

26.06.19 - 27.06.19

Probentage Big Band-Chor

28.06.2019

Entlassfeier ABSOLVIA 2019

01.07.2019

Schulinterner Jgst-Test Mathematik - 8. Klassen

Opernfahrt des EBR

02.07.2019

2. zentraler Jgst.test E10

03.07.2019

SCHULFEST

04.07.2019

Aufführung Oberstufentheater

05.07.2019

Aufführung Oberstufentheater, 2. Termin

 

 

 

Die Ingenieurinnen und Sozialarbeiter von morgen?

 

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Es ist nicht alltäglich, dass 14- oder 15jährige Mädchen frühmorgens allein oder zu zweit mit dem Zug nach München fahren, sich durch die Pendlerströme zur großen Uni begeben, um dort dann die entsprechenden Räume für die Veranstaltung am Girls‘ Day zu suchen. Das Beispiel zeigt, wie zielstrebig und selbstständig die Schülerinnen des JTG die für sie interessanten Angebote am Girls‘ Day aussuchen. Dies geschieht schwerpunktmäßig in den 9. Klassen, aus denen sich dieses Jahr 31 Mädchen beteiligten. Sie besuchten Betriebe in Straubing und Umgebung, die Unis Passau und München, die OTH Regensburg und natürlich, in einer ganzen Gruppe, die „Straubinger“ Uni gleich in der Nachbarschaft, die TU.
Was für die Mädchen heute eine Selbstverständlichkeit geworden ist, seit der Girls‘ Day im Jahr 2005 am JTG das erste Mal organisiert wurde, haben sich seit einigen Jahren auch die Jungen „erkämpft“. Am Boys‘ Day haben sie Gelegenheit, Berufe und Studiengänge kennenzulernen, die für Männer eher untypisch sind. Der Leiter des Programms „Junge Hochschule“ an der OTH Regensburg, Dipl.Päd. Univ. Armin Gardeia, hat selbst in Straubing die Schule besucht, und er organisierte für 20 Schüler der 9. Klassen des JTG den Boys‘ Day an der Fakultät für Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften. Der Dekan, Prof. Backert, begrüßte und informierte die Jungen persönlich über das breite Ausbildungsangebot seiner Fakultät und die vielfältigen Aufgabengebiete für Sozialarbeiter und Fachkräfte im Gesundheitswesen. Diese haben sehr gute Berufsaussichten, sie werden vom Fleck weg engagiert. Danach nahmen die Schüler an Seminaren, z. B. zur Sozialmedizin oder Sozialpsychologie, teil, sie wurden äußerst freundlich aufgenommen, arbeiteten bei Gruppenaufgaben und sogar Präsentationen mit. Die Jungen brachten auch sehr schnell eine wichtige Frage auf den Punkt: Warum gilt hier nicht das Prinzip von Angebot und Nachfrage? Warum verdient ein Absolvent in einem Sozialberuf mit einem Numerus Clausus von 2,1 bei sehr hoher Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt deutlich weniger als ein Absolvent im Bereich Informatik oder Maschinenbau, wo es nicht einmal eine Mindestnote gibt? Die Schüler erkannten sehr gut die Diskrepanz zwischen der Bedeutung der sozialen Berufe für die Gesellschaft und den Gehältern, die für diese Arbeit bezahlt werden - im Vergleich zur Entwicklung neuer Algorithmen oder Motoren.

Der Girls‘ Day und Boys‘ Day bot jedenfalls eine sehr gute Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, sich über die eigene Berufswahl Gedanken zu machen, aktiv zu werden, und über den Tellerrand der Schule hinauszuschauen.

 

StDin Luise Kammermeier
Mittelstufenbetreuerin