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Schulbroschüre

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Termine

Fr, 18.11.2022

Bundesweiter Vorlesetag
 
Mo, 28.11.2022
1. Sitzung des Schulforums
 
Mi, 30.11.2022
5. Jgst.: Autorenlesung Frank Schwieger (5abc)
 
04. - 09.12.2022
Skilager (6. Jgst.) - Gruppe I (6ac)
 
11. - 16.12.2022
Skilager (6. Jgst.) - Gruppe II (6bd)
 
Di, 13.12.2022
3. Informationsveranstaltung Q12
 
Fr, 16.12.2022
P-Seminar "Schnuppertag Französisch (7. Jgst.)"
 
Mi, 21.12.2022
Vorweihnachtliches Konzert
Neue Aula
 
Do, 22.12.2022
Zaubershow für die Unterstufe
Vortrag "Strafvollzug" - 10. Jgst. Ethik 10:30 - 12.00
 
Fr, 23.12.2022
Vorweihnachtliche Gottesdienste
 

 

 

Projekt Handyfasten in den 7. Klassen

IMG 2803Auch am JTG haben sich die Beratungslehrkraft Frau Schweiger und die Unterstufenbetreuerin Frau Schlögl überlegt, welches Projekt zum Reflektieren über das eigene Verhalten denn sinnvoll sein könnte. In Zeiten des gestiegenen Medienkonsums, u. a. bedingt durch die Corona-Pandemie, die Lehrende und Lernende regelmäßig vor die Bildschirme führte, einigten wir uns auf das Projekt „Handyfasten“.
So erhielten die 7. Klassen des JTG vor den Faschingsferien den Auftrag, in der Woche von 7.-14. März nur dann zum Smartphone zu greifen, wenn es unbedingt notwendig sei, und über ihre Handynutzungszeiten Tagebuch zu führen. Über diesen Vertrag erhielten die Erziehungsberechtigen Kenntnis durch einen Elternbrief; sie wurden darin ermuntert, evtl. auch selbst ihr Konsumverhalten zu überdenken – denn nicht nur Jugendliche nutzen ihr Smartphone zum Teil viele Stunden in der Woche.
Ab dem 14. März wurden die Klassen befragt, wie sie denn mit der Fastenaktion zurechtgekommen seien. Die Reaktionen waren erwartungsgemäß sehr unterschiedlich. So hatten einige den Aufruf zu dieser Aktion gar nicht richtig wahrgenommen und sie daher nicht aktiv durchgeführt, äußerten aber die Absicht, dies nachholen zu wollen. Andere jedoch berichteten von positiven Erfahrungen wie: „Man erhält Freizeit zurück, die man sonst am Handy verbringt.“ Es wurde auch erzählt, dass man wieder mehr Sport gemacht oder mehr Zeit mit Eltern und Geschwistern verbracht habe. Einzelne berichteten, dass sie sich nach Anlaufschwierigkeiten und einer Zeit der Gewöhnung besser konzentrieren konnten und weniger „genervt“ waren. Auf die Frage, ob die Lernenden sich vorstellen könnten, aus dieser einen Woche „Handyfasten“-Erfahrung dauerhafte Konsequenzen für ihr Verhalten zu ziehen, antworteten mehrere, dass sie den Versuch weiterführen würden, um wieder mehr Zeit mit Sport und Freunden zu verbringen. Es gab aber auch einige, die sagten, sie würden ihr Handy sowieso nicht so stark nutzen, weil sie entweder von den Eltern schon eine Zeitbegrenzung hätten oder andere Hobbys ausübten.
So können wir Initiatorinnen nach dieser Woche insgesamt eine positive Bilanz ziehen:
Nicht alle, aber doch viele Siebtklässler*innen haben sich Gedanken über ihren Handykonsum gemacht und einige haben sich vorgenommen, dies noch zu tun. Auch habe ich persönlich in meinen Feedbackstunden gemerkt, dass den Jugendlichen die Problematik großenteils sehr bewusst ist und sie sich auch vorher schon mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben. Und es war erfreulich, dass sich – trotz unserer „Überrumpelungstaktik“ – doch so viele auf das Projekt und auch die anschließende Diskussion eingelassen haben.
Vielleicht überlegt sich ja der eine oder die andere nach der Lektüre dieses Artikels, die Aktion „Eine Woche Handyfasten“ auch einmal auszuprobieren?

OStRin Susanne Schlögl, Unterstufenbetreuerin