Portrait JTG

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Schule ohne Rassismus Logo

Natur & Umwelt

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MINT-freundliche Schule

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Schulbroschüre

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Termine

 20.04.20 - 26.04.20

Pragfahrt, Austausch mit Kepler-Gymnasium Praha, wird verschoben!!

28.04.2020

MFM-Projekt
5a/5c

2. Allgemeiner Elternsprechtag (entfällt!!! neue Regelung bzw. Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben)

30.04.2020

7:55 - 12:45 Uhr: MFM-Projekt

5b/5d

18. - 22.05.2010

Neuanmeldung für die Aufnahme in die 5. Jgst. Gymnasium (neuer Termin!)

20.05.2020

ABITUR - Schriftl. DEUTSCH (neuer Termin!)

26.05.20 - 28.05.20

Probeunterricht (neuer Termin!)

26.05.2020

ABITUR - Schriftl. MATHEMATIK (neuer Termin!)

29.05.2020

ABITUR - Schriftl. 3. ABITURPRÜFUNGSFACH (omit Französisch) 

(neuer Termin!!)

15.06.20 - 19.06.20

KOLLOQUIUM - 1. Woche (neuer Termin!)

22.06.20 - 26.06.20

KOLLOQUIUM - 2. Woche (neuer Termin!)

23.06.2020

2. zentraler Englischtest in Jgst. 10

30.06.2020

SOMMERFEST

02.07.2020

Oberstufen-Theater

03.07.2020

ABITUR - mdl. Zusatzprüfungen müssen abgeschlossen sein (neu!)

09.07.2020

19:00 Uhr, Sommerkonzert

14.07.2020

BUNDESJUGENDSPIELE Jgst. 5 mit 8

14.07.20 - 17.07.20

Studienfahrten Q11

17.07.2020

Allgemeiner Wandertag

Dies Latinus - 6. Klassen

17.07.20 - 22.07.20

Tönning-Fahrt 7. Jgst.

23.07.2020

MANNSCHAFTSSPIELETAG

Auf in die Steinzeit!

Vor zwei Jahren erhielt das Johannes-Turmair-Gymnasium vom Kultusministerium die Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“. Dass auf die Naturwissenschaften ein besonderer Fokus gelegt wird, zeigen unter anderem die außergewöhnlichen Aktivitäten im Fach Biologie, zum Beispiel im Wahlfach „Nachwachsende Rohstoffe“. Im Rahmen dieses Kurses experimentieren Schüler aus allen Jahrgangsstufen regelmäßig im Labor der Straubinger Hochschule. Für eine Gruppe von naturwissenschaftlich versierten Oberstufenschülern standen in den letzten Monaten unsere Steinzeit-Vorfahren im Mittelpunkt ihrer Forschungen. Diese Schüler machten sich unter der Leitung von Herrn Brandhuber und Frau Solleder auf eine Reise in die ferne Vergangenheit. Im Neanderthal wollten sie den menschlichen Stammbaum zurückverfolgen und ihr Wissen über den Homo neanderthalensis vertiefen.
Der erste Programmpunkt war gleich ein Highlight der Fahrt: Im Rheinischen Landesmuseum Bonn empfing Herr Dr. Schmitz, Leiter des Projekts des dort ausgestellten Neanderthalerfundes, die Gruppe und führte sie durch das Museum. Durch seine Ausführungen zur wissenschaftlichen Arbeit im Fach Paläoanthropologie konnten die Schüler genauer hinter die Kulissen blicken, neue Aspekte erfahren und bereits Gelerntes wiederholen, während das Originalskelett vor ihnen in der Vitrine lag.
Am nächsten Tag ging es dann ins Neanderthal, wo ein Besuch des gleichnamigen Museums geplant war. Unter dem Motto „Schüler forschen, Experten begleiten“ konnten die Schüler ihr Wissen über den Neanderthaler unter Beweis stellen, indem sie zu spezifischen Themen wie Ernährung, Körperbau oder Forschungsmethodik Zusammenfassungen erstellt3en und so Führungen durch das Museum und durch die Entwicklung der Menschheitsgeschichte ermöglichten. Anschließend besichtigte die Gruppe den Fundort des Neanderthalers einige 100 Meter vom Museum entfernt.
Das Arbeiten am Originalschauplatz machte Lust auf weitere Aktionen. Tags darauf besuchten die Schüler verschiedene Workshops, zum Beispiel zum Thema „Humanfossilien“. Hier untersuchten sie selbstständig Schädel und lernten aufgrund verschiedener Merkmale wie Gehirnvolumen, Kiefer- und Gesichtsschädelform, „ihren“ Schädel einer Menschenart zuzuordnen. Beim Workshop mit dem Titel „Auf der Jagd“ konnte man mit Speerschleudern, Pfeil und Bogen und einer Zielscheibe in Form eines Rehs selbst testen, wie die Steinzeitmenschen jagten. Die Euphorie unter den Jugendlichen, das Tier zuerst zu „erlegen“, war groß. Zuletzt bekam die Gruppe eine Führung durch das steinzeitliche Wildtiergehege. Die sogenannten Heckpferde („Tarpane“) stellten hierbei das Highlight dar, da die Tiere sich sehr nah zur Gruppe wagten und sogar auch streicheln ließen. Ein kleiner Rundgang zeigte die Größe des Geländes und die enorme Biodiversität, auf die sehr viel Wert gelegt wird. Zwischen Laubwäldern fanden sich unbestellte Grünflächen und weitreichende Weideteile, auf denen sowohl Wisente als auch Auerochse Auslauf bekommen.
Zum Abschluss der gelungenen Fahrt waren sich alle einig, dass das vielfältige und ausgewogene Programm für jeden Einzelnen interessant und spannend war und man mit vielen neuen Erkenntnissen in den Unterricht zurückkommt.