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Schulbroschüre

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Termine

16.07.2021

Verabschiedung Absolvia

29.07.2021

Zeugnisvergabe

 

 

Straubinger Kulturförderpreisträgerin coacht Turmair-Schüler

Die gebürtige Straubingerin Verena Ullmann ist Lyrikerin und Romanautorin. Sie studierte Romanistik und Kunstgeschichte in Regensburg, Clermont-Ferrand und München. Nach Stationen als Online-Redakteurin in Paris und Werbetexterin in München war sie als Projektmanagerin im Verlagswesen tätig. Sie ist Gründungsmitglied der Autorengruppe Prosathek (www.prosathek.de) und gibt Schreib-Workshops (vor Ort und online). Für ihr Lyrikprojekt „Wedafest“ erhielt Verena Ullmann den Leonhard-und-Ida-Wolf-Gedächtnispreis der Stadt München. Außerdem wurde sie 2018 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Straubing und der Dr.-Franz-und-Astrid-Ritter-Stiftung ausgezeichnet. 2019 erschienen ihr Lyrikband „Wedafest“ (Allitera Verlag) sowie ihr Debütroman „Die Papageieninsel: oder Von der Kunst, sich selbst zu finden“ (Diederichs).
Kürzlich kamen elf Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 9 des Johannes-Turmair-Gymnasiums im Rahmen des Förderprogramms für Hochbegabte in den Genuss eines online-Gedicht-Workshops. Frau Ullmann führte durch ihre offene und herzliche Art die jungen Dichterinnen und Dichter ganz behutsam an dieses Projekt heran und es dauerte gar nicht lange, bis das Eis gebrochen war. Durch viele Anregungen und Beispiele (auf Hochdeutsch und im Dialekt) gelang es ihr im Handumdrehen, die Schülerinnen und Schüler auf den bevorstehenden Workshop einzustimmen. Dabei lernten sie, dass auch in einer digitalen Welt durchaus ein Schmierblatt noch seine Daseinsberechtigung hat und gerade beim Entwerfen eines Konzepts sehr hilfreich sein kann. Ein weiterer sehr wichtiger Schritt bestand darin, ein Thema für ein Gedicht zu finden. Frau Ullmann, die bereits an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen hatte, konnte mit den Schülerinnen und Schülern viele ihrer Erfahrungen teilen: „Ein Strich in der Landschaft“ – Wie geht man mit einem derartigen Thema um? Welche Emotionen, Assoziationen werden ausgelöst? Schließlich wurden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Themen zur Auswahl gestellt: „Ferien“ – „Streit“ – oder ein frei gewähltes Thema. Die kreativen Schaffensperioden in den eigenen vier Wänden wurden immer wieder mit kurzen Feedbackphasen unterbrochen. Kurz vor der endgültigen Fertigstellung wurden noch das Layout von Gedichten diskutiert, inwiefern nämlich der Inhalt die äußere Form beeinflussen kann, und auch die Intonation, wobei die Schüler im stillen Kämmerlein ihre eigenen Gedichte schon mal laut vortragen, singen oder auch rappen konnten. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete dann die „Autorenlesung“. Das Ergebnis konnte sich sehen und hören lassen! Unglaublich, welch tolle Gedichte die Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den drei Stunden verfassten.
Anfangs hatten die beiden JTG-Hochbegabten-Mentoren, Doris Kölnberger und Niko Schambeck, Zweifel, ob eine Videokonferenz das richtige Medium für eine derartige Veranstaltung sei, aber im Nachhinein hatte sich diese Wahl als goldrichtig herausgestellt, weil die Schülerinnen und Schüler sich immer wieder zurückziehen und gerade in ihrer vertrauten Umgebung viel intensiver und kreativer arbeiten konnten als im Klassenzimmer.
Summa summarum: eine Veranstaltung, die bei allen Beteiligten auf sehr große Begeisterung stieß.
Eine Auswahl der Gedichte finden Sie unter dem Artikel.
Doris Kölnberger, OStRin

Der Herr der Ringe

 

Der Sturm (Julia Spaltmann)

 

Ferien (Quirin Biller)

 

Eishockey (Eva Speigl)

 

Draußen (Jette)

 

Gedicht von Paulo 

 

Mein inneres Lied (Laura Avdullahu)

 

Spaziergang an der Donau (Julian Niedermayer)