Portrait JTG

von Donau TV

videopic2

Schule ohne Rassismus Logo

Natur & Umwelt machen Schule

logoumweltschule

MINT-freundliche Schule

Mint Symbol

Schulbroschüre

broschuerejpg Seite 1

 

Termine

21.06.19 - 05.07.19

Gegenbesuch USA-Austausch

25.06.2019

Schulinterner Jgst-Test Mathematik - 10. Klassen

26.06.19 - 27.06.19

Probentage Big Band-Chor

28.06.2019

Entlassfeier ABSOLVIA 2019

01.07.2019

Schulinterner Jgst-Test Mathematik - 8. Klassen

Opernfahrt des EBR

02.07.2019

2. zentraler Jgst.test E10

03.07.2019

SCHULFEST

04.07.2019

Aufführung Oberstufentheater

05.07.2019

Aufführung Oberstufentheater, 2. Termin

 

 

 

„Arbeit macht frei“ - Dachau-Fahrt der 9. Jahrgangsstufe

Dachau2 
 dachau 1

„Am 14.5 ging es für die Klassen der 9. Jahrgangststufe des JTG zur KZ-Gedenkstätte in Dachau. Nachdem wir uns selber erst einmal sowohl die Ausstellung als auch einen Dokumentarfilm anschauen durften, folgte für jede Klasse eine Führung durch die Gedenkstätte, wo uns vieles berichtet wurde, was sehr interessant und schockierend zugleich war. Sehr bewegend und erschreckend waren die Krematorien, in denen die Leichen verbrannt wurden, da diese im Originalzustand sind. Sie waren ständig in Betrieb, da es z.B. aufgrund der vielen Arbeitsunfähigen und Erkrankten zahlreiche Tote gab, die verbrannt werden mussten.“ (Vanessa)
„Am interessantesten und besonders schockierend war für mich der Umgang mit den Inhaftierten des Konzentrationslagers. Bei einem Fehlverhalten wurden sie mit schlimmen Foltermethoden, wie z.B. mit Schlägen, über einen Bock gelehnt, bestraft. Dabei mussten sie die Schläge selbst zählen und wenn sie sich verzählten, wurde erneut begonnen. Außerdem hatten sie nur sehr wenig Platz zum Schlafen und ein sehr kleines Bett, da es einfach zu viele Inhaftierte waren.“ (Hannah)
„Zuvor fiel es mir schwer, mir solch eiskalte und grausame Foltermethoden vorstellen zu können. Vom sogenannten „Baumhängen‘, bei welchem dem Gefangenen die Hände auf den Rücken gebunden wurden, woraufhin er an einem Ast aufgehängt wurde, so dass oft die Schultern ausgekugelt wurden oder sogar die Schulterblätter brachen, bis hin zu Stehzellen, in welchen die Gefangenen auf einen Raum von 75x80 cm eingesperrt wurden und deswegen nicht einmal die Möglichkeit hatten, sich hinzusetzen. Mehrere Tage mussten sie dort teilweise ohne Nahrung stehen und die Folter ertragen. Die Lebensumstände waren unmenschlich.“ (Timo)
„Ich muss zugeben, ich war nicht sehr begeistert über den Ausflug ins KZ in Dachau, da ich nicht gerne an einem Ort sein wollte, wo so viele Menschen gestorben sind. Doch dieser Ausflug hat mir nochmal deutlich gezeigt, wie schwer es die Menschen dort hatten, durch die Arbeit, die Folter und die unmenschlichen Lebensbedingungen. (…) Eine Sache hat mich am meisten beeindruckt, da es ein Andenken an die Menschen, die dort gestorben sind, ist. Es war dieses Grab von Tausenden von Menschen, welches von den Amerikanern gemacht worden ist, nachdem sie entdeckt haben, dass dort die Asche der Menschen ist, die verbrannt worden sind. Die Wörter „Vergiss nicht“ auf dem Gedenkstein fand ich persönlich sehr schön, da wir so etwas nie wieder zulassen dürfen und das Geschehene nicht vergessen dürfen.“ (Iasmina)