Portrait JTG

von Donau TV

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Übertritt 2019

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Schule ohne Rassismus Logo

Natur & Umwelt machen Schule

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MINT-freundliche Schule

Mint Symbol

Schulbroschüre

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Termine

21.01.19

Informationsveranstaltung zum Übertritt Rittersaal, 19.00 Uhr

30.01.19

19:00-21:00 Uhr, 2. Sitzung des Elternbeirats

01.02.19

Zeugnisse AA 12/1

04.02.19

Science Day 10. Jahrgangsstufe

05.02.19

Marktplatz der Seminarfächer

07.02.19

11:15 -12:00 Uhr, Q11 - Wege nach dem Abitur (Vortrag) H. Wagner, Agentur für Arbeit

11.02.19

19:00 Uhr, Griechischer Abend 

16.02.19

19:30 22:00 Uhr: Sport-Event  „Schüler vs. Lehrer“

19.02.19

Wintersporttag - 5. Klasse (Outdoorsportklassen) 5abc

08:40 12:00  Uhr, Gewaltpräventionsveranstaltung POM Heindl, Polizei SR 7a: 2.-3.Std 7b: 4.-5. Std

20.02.19 

Ausgabe der korr. Seminararbeiten in Q12 (Rückgabe: 27.02.2019)

21.02.19

08:40 12:00 Uhr, Gewaltpräventionsveranstaltung POM Heindl, Polizei SR 7c: 2.-3.Std 7d: 4.-5. Std

 

 

 

Lebendiges Griechisch am JTG

Der griechische Abend am Johannes-Turmair-Gymnasium zeigte diesmal die ganze Bandbreite des Faches Griechisch. Den Anfang machte die Neuzeit mit einem kurzweiligen Vortrag der 9.Klasse über den Besuch der Partnerschule aus Chania, Kreta in Straubing. Zu dem leckeren griechischen Essen, das vom Restaurant Pallas in Zusammenarbeit mit der Metzgerei Hiendlmeier kredenzt wurde, gab es eine Dia-Show mit wunderschönen Bildern von der Studienfahrt, die die Griechisch-Schüler der 10. Klasse im vergangenen Schuljahr zu den klassischen Stätten wie Delphi, Olympia und Athen geführt hatte. Ein Fremdwörtermemory verlangte vom zahlreichen Publikum gute Gedächtnisleistung: Schüler der 7. und 8. Klasse spielten Fremdwörter aus dem Griechischen vor. Am Ende mussten die Zuschauer möglichst viele davon wieder auf ein Blatt Papier schreiben. Höhepunkt des Abends war aber das traditionelle Theaterstück, das diesmal die gesamte Geschichte des Ödipus-Mythos auf die Bühne brachte. Das Stück war von Joshua Winter, einem Griechisch-Schüler aus der 10. Klasse, selbst geschrieben worden und stellte die Aussetzung des Ödipus durch seine Eltern aufgrund einer Aussage der Pythia dar. Die Königin und der König von Korinth adoptieren das Kind und erziehen ihn als Prinzen an ihrem Hof, ohne ihm die Wahrheit über seine Herkunft zu sagen. Das Unglück nimmt seinen Lauf, denn auch Ödipus bekommt ein Orakel: Er werde seinen Vater töten und seine Mutter heiraten. Um diese Untat zu vermeiden, kehrt der junge Mann nicht nach Korinth zurück, sondern zieht geradewegs nach Theben, wobei er unterwegs mit König Laios in Streit gerät und seinen leiblichen Vater unwissentlich erschlägt. Dadurch dass er das Rätsel der Sphinx löst erhält er nicht nur den Königsthron von Theben, sondern auch Iokaste - seine leibliche Mutter- zur Frau. Mit ihr hatte er vier Kinder, bevor er die Wahrheit erfährt. Iokaste tötet sich selbst, Ödipus blendet sich und verlässt Theben, seine Söhne Polyneikes und Eteokles töten sich im Kampf um die Macht gegenseitig. Antigone, die Tochter, wird vom neuen König Kreon zum Tode verurteilt, weil sie ihren Bruder trotz königlichen Verbots bestattet. Am Ende sitzt Kreon als einziger Überlebender allein auf der Bühne. Mit großer Begeisterung, liebevoll ausgewählten Requisiten und musikalischer Untermalung brachten die Zehntklässler das Ergebnis ihrer umfangreichen Probenarbeit auf die Bühne, zeigten durch Gegenwartsbezüge, wie lebendig die Themen und Motive auch heute noch sind, und ernteten zurecht den langanhaltenden Applaus des Publikums. Die Siegerehrung für Fremdwörtermemory bildete den Abschluss des geselligen Abends.