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Schulbroschüre

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Termine

21.06.19 - 05.07.19

Gegenbesuch USA-Austausch

25.06.2019

Schulinterner Jgst-Test Mathematik - 10. Klassen

26.06.19 - 27.06.19

Probentage Big Band-Chor

28.06.2019

Entlassfeier ABSOLVIA 2019

01.07.2019

Schulinterner Jgst-Test Mathematik - 8. Klassen

Opernfahrt des EBR

02.07.2019

2. zentraler Jgst.test E10

03.07.2019

SCHULFEST

04.07.2019

Aufführung Oberstufentheater

05.07.2019

Aufführung Oberstufentheater, 2. Termin

 

 

 

Ein Römerschiff ankert vor dem Turmair-Gymnasium!

Dieses Militärschiff ist ein originalgetreuer Nachbau der bei Ingolstadt gefundenen Schiffe und wurde im März 2008 in Hamburg zu Wasser gelassen. Dabei hat es den Namen „Victoria" erhalten. Das 16 m lange, 2 m breite und 4 Tonnen schwere Schiff wird von 18 bis 20 Ruderern angetrieben und unter optimalen Bedingungen kann es eine Geschwindigkeit von bis zu 7 Knoten (etwa 13 km/h) erreichen. Damit ist es eines der schnellsten und wendigsten Schiffe der römischen Kriegsmarine, die Rom auf den Flüssen im Grenzgebiet zur Patrouille oder zur Versorgung der Truppen eingesetzt hatte.
Auch auf der Donau in Niederbayern sind mit Sicherheit solche Schiffe verkehrt. Und so kam den Lateinlehrern vom JTG und dem Leiter vom Gäubodenmuseum, Prof. Moosbauer, die Idee, diese Art von Schiffen, die für den Einsatz auf der Donau entwickelt wurden, wieder hier fahren zu lassen. Um dieses Unternehmen umzusetzen, waren viele Vorarbeiten nötig, die federführend von Professor Moosbauer getätigt wurden. Und Mitte August war es dann soweit: Die „Victoria" kam vom Römermuseum in Haltern am See (in der Nähe von Münster), wo das Schiff normalerweise gelagert wird, auf einem Tieflader in Straubing an und wurde dort dann ins Hafenbecken gehievt. Nach einer vierzehntägigen Wasserung haben sich wagemutige Lateinlehrer/innen zusammen mit ein paar Oberstufenschülern mit dem Rudern vertraut gemacht, um für den 6. September gut gerüstet zu sein.
Denn an diesem Tag fand eine wirkliche Premiere statt: Zum ersten Mal wird ein an der Donau gefundenes und dann rekonstruiertes Flussschiff wieder auf der Donau zum Einsatz gebracht. Um 11 Uhr sollte die „Victoria" ihre Jungfernfahrt auf der Donau starten und einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dabei waren der Oberbürgermeister der Stadt Straubing, Herr Pannermayr, und weitere Vertreter der Stadt sowie der Direktor des Turmair-Gymnasiums, Herr Metken, anwesend. Herr Moosbauer ließ die Herren in Tuniken kleiden, um stilecht als Römer ihren Ruderdienst auf dem Schiff zu versehen. Bei dieser ersten Fahrt waren auch Schüler vom JTG mit an Bord.
Nachdem der Steuermann, Markus Altmann, alle mit den wichtigsten Kommandos vertraut gemacht hatte, ging es auch schon los: man ruderte die Donau abwärts. Am Anfang fiel es gar nicht so leicht, im Takt zu rudern, so dass sich die verschiedenen Ruderblätter in die Quere kamen. Aber mit der Zeit ging es besser, noch dazu hatte man die Strömung auf seiner Seite. Flussaufwärts war schon mehr Muskelkraft gefragt, aber zum Glück nahm das THW das Römerschiff in Schlepptau und zog es zum Bootsanlager. Anschließend durften alle anderen Wartenden aufs Schiff und die zweite Ruderrunde konnte losgehen. Mit an Bord waren immer ein paar versierte Ruderer vom Ruderclub Straubing, um das Schiff manövrierfähig zu halten. Die knapp einstündige Fahrt bereitete nicht nur Schaulustigen großes Vergnügen, sondern auch den Mitfahrenden bzw. Mitrudernden, die zugleich Einsicht erhielten, wie gut das Schiff im Wasser liegt und welche Anstrengung die Legionäre damals aushielten. Beim Rudern gab es auch tatkräftige Unterstützung durch das Turmair, so gehörten zur Rudermannschaft drei Lehrerkollegen (Herr Fellinger, Herr Jantsch, Herr Schwendke) und einige Oberstufenschüler.
Außerdem hatte die Fachschaft Latein in der Nähe des Bootsanlegers Infotafeln zu römischen Militärschiffen aufgestellt und darüber ein Quiz veranstaltet, für deren richtige Beantwortung eine Urkunde ausgehändigt wurde. Am Anleger selbst waren Frau Kölnberger und Herr Jungtäubl den Mitfahrenden beim Besteigen des Schiffes (und natürlich auch beim Aussteigen) behilflich. Am Alststadtfest selbst hatte die Fachschaft Latein einen Pavillon aufgestellt, wo interessierte Kinder römische Schilde bemalen, Schmuck basteln oder antike Spiele machen konnten. Hier waren Frau Rumpler, Frau Mania und Herr Wolf im Einsatz und kümmerten sich um alles. Doch dürfen auch nicht die vielen Schüler aus der 5. und 6. Klasse (neben jeweils einem Schüler aus der 7. und 9. Klasse) vergessen werden, die uns in den Ferien tatkräftig unterstützt haben. Allen mithelfenden Schülern und Kollegen sei hier nochmals herzlich für ihren Einsatz gedankt.