Portrait JTG

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Schulbroschüre

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Termine

21.06.19 - 05.07.19

Gegenbesuch USA-Austausch

25.06.2019

Schulinterner Jgst-Test Mathematik - 10. Klassen

26.06.19 - 27.06.19

Probentage Big Band-Chor

28.06.2019

Entlassfeier ABSOLVIA 2019

01.07.2019

Schulinterner Jgst-Test Mathematik - 8. Klassen

Opernfahrt des EBR

02.07.2019

2. zentraler Jgst.test E10

03.07.2019

SCHULFEST

04.07.2019

Aufführung Oberstufentheater

05.07.2019

Aufführung Oberstufentheater, 2. Termin

 

 

 

Der Hahn ist tot – es lebe Latein!

Utz-Vortrag„Bona nox" und „Noster gallus est mortuus" – mit diesen Kanon-Klassikern eröffneten die Chorschüler der 5. Klassen des Johannes-Turmair-Gymnasiums begeistert den informativen Abend zum Thema „Latein lernen leicht gemacht – Plädoyer für ein gymnasiales Fach". So war von Anfang an klar: Latein am JTG ist quicklebendig und macht den Kindern Spaß! Als Referent konnte OStD Clement Utz gewonnen werden, derzeit Schulleiter des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums Regensburg, der sich als langjähriger Fachdidaktiker an der Universität und Herausgeber zahlreicher Lateinbücher einen Namen gemacht hat. Aus dieser Erfahrung heraus plädierte er für Latein bereits ab der 5. Klasse: Das zehnjährige Kind sei fasziniert vom Neuen – was haben die Römer gegessen, gespielt, gebaut? Hatten sie wirklich Affen und sprechende Raben als Haustiere? Moderne Lateinbücher wie das am JTG verwendete „Campus" bieten hier reichliches Anschauungsmaterial und die Kinder werden dort abgeholt, wo sie stehen. In behutsamer Progression erfahren sie sodann Latein als sprachliches, historisches, literarisches und philosophisches Fach, welches wertvolle Grundlagen für das Erlernen weiterer Fremdsprachen vermittle und nicht zuletzt auch die muttersprachliche Kompetenz erweitere. Vor allem würden hier die Fundamente für das gymnasiale Arbeiten gelegt: Latein fördere das problemlösende und kombinatorische Denken, wie es gerade in der modernen Welt etwa beim Programmieren von Computern gefragt sei.Chorklasse Deshalb seien auch im naturwissenschaftlich-technologischen Bereich Personalchefs für Bewerber mit Lateinkenntnissen sehr aufgeschlossen. Trotz dieses Anspruchs sei Latein, so Utz, nicht schwerer, aber auch nicht leichter als andere Kernfächer. Gerade die strenge Systematik, nach welcher einzelne Verbformen und Sätze aufgebaut sind, biete für die Kinder große Verlässlichkeit. Dass sich Latein als nicht mehr gesprochene Sprache auch nicht mehr weiterentwickelt wie eine moderne Fremdsprache, stelle lerntechnisch ebenfalls einen Vorteil dar: Mit einer Basis von bereits 500 Vokabeln könne man 70%, mit etwa 1250 Wörtern bis zu 85 % der wichtigsten lateinischen Texte verstehen. Und viele dieser Wörter leben weiter – als Fachbegriffe („Offensive", „effektiv") oder in Produktnamen („Nivea", „Dentagard").
Schulleiter Christian Metken und Fachbetreuer Albert Jungtäubl bedankten sich bei dem Referenten, der heuer bereits zum zweiten Mal in Folge den Weg nach Straubing gefunden habe. Im Anschluss an den Vortrag nutzten die zahlreich interessierten Eltern der Viert- und Fünftklässler bei einem Umtrunk die Gelegenheit, sich mit Fragen an Herrn Utz zu wenden oder mit den Lateinlehrern des JTG ins Gespräch zu kommen.