Portrait JTG

von Donau TV

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Übertritt 2019

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Schule ohne Rassismus Logo

Natur & Umwelt machen Schule

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MINT-freundliche Schule

Mint Symbol

Schulbroschüre

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Termine

21.01.19

Informationsveranstaltung zum Übertritt Rittersaal, 19.00 Uhr

30.01.19

19:00-21:00 Uhr, 2. Sitzung des Elternbeirats

01.02.19

Zeugnisse AA 12/1

04.02.19

Science Day 10. Jahrgangsstufe

05.02.19

Marktplatz der Seminarfächer

07.02.19

11:15 -12:00 Uhr, Q11 - Wege nach dem Abitur (Vortrag) H. Wagner, Agentur für Arbeit

11.02.19

19:00 Uhr, Griechischer Abend 

16.02.19

19:30 22:00 Uhr: Sport-Event  „Schüler vs. Lehrer“

19.02.19

Wintersporttag - 5. Klasse (Outdoorsportklassen) 5abc

08:40 12:00  Uhr, Gewaltpräventionsveranstaltung POM Heindl, Polizei SR 7a: 2.-3.Std 7b: 4.-5. Std

20.02.19 

Ausgabe der korr. Seminararbeiten in Q12 (Rückgabe: 27.02.2019)

21.02.19

08:40 12:00 Uhr, Gewaltpräventionsveranstaltung POM Heindl, Polizei SR 7c: 2.-3.Std 7d: 4.-5. Std

 

 

 

Weihnachtskonzert

 

 WeihnachstkonzertJTG2 Chor
 WeihnachtskonzertJTG
 KonzertJTG Knapek

Was wäre Weihnachten ohne Musik? Musik vermittelt Freude, gemeinsames Musizieren verbindet, Musik-Begeisterung steckt an: Dies spürten die zahlreichen Besucher, welche sich zum Weihnachtskonzert des Turmair-Gymnasiums in der festlich erleuchteten Karmelitenkirche eingefunden hatten. „Lassen Sie sich anstecken von der Vorfreude auf Weihnachten, die unsere Schülerinnen und Schüler vermitteln“, so Schulleiterin Andrea Kammerer in ihren Begrüßungsworten. Sie wünschte den Zuhörern, ein wenig zur Ruhe zu kommen, wenn „wir als Schulfamilie zusammen die Weihnachtszeit einläuten“.
Mit einem traditionellen „Quodlibet“ eröffneten alle Chorklassen gemeinsam den Abend: Dank ihrer glockenhellen Kinderstimmen überzeugten sie sogleich durch das vertraute „Ding dong“ der Westminster Bell, welches unter anderem den als Kanon gesetzten französischen Klassiker „Il est né le divin enfant“ rahmt. Auch bei dem bis zu dreistimmigen „Gloria“ aus der „Missa brevis“ des zeitgenössischen schwedischen Komponisten Per Gunnar Petersson bewiesen die Chorschüler der fünften bis siebten Jahrgangsstufe eine erstaunliche Intonationssicherheit. Rhythmisch unterstützt wurden sie von den erfahrenen Percussion-Mitgliedern Michael Stieglmeier und Moritz Dietlmeier. Die Chorklassen 5 und 6 erfreuten mit einem modernen Arrangement von „Macht hoch die Tür“. Anschließend ließ die siebte Klasse durch den „Carol of he Bells“ von Martin Peter noch einmal begeistert die Weihnachtsglocken erklingen mitsamt ihrer Botschaft „Throw cares away!“
Zum instrumentalen Teil des Konzerts leitete der elfjährige Nachwuchs-Saxophonist Jakob Wild über: Begleitet von seinen Lehrerinnen Anita Michl (Saxophon) und Susanne Schlögl (Piano) bot er Georg Friedrich Händels bekannten Choral „Tochter Zion“ dar, wobei er mit astreiner Tongebung und sicherem Rhythmusgefühl überzeugte. Dieses demonstrierte daraufhin auch, verbunden mit enormer Koordinationsfähigkeit, die Percussiongruppe bei ihren drei Stücken: Auf ein spritziges „Latin Rondo“ folgte der Pop-Titel „Count on Me“ von Bruno Mars, bei dem der Achtklässler Jonas Jobst, im Programm nicht angekündigt, durch ein blitzsauberes Gesangs-Solo überraschte. Nächste Überraschung: Johann Sebastian Bachs bekannte „Air“ aus der Orchester-Suite D-Dur als Percussion-Arrangement von Anne Terzibaschitsch. Wer bislang geglaubt hatte, dass Percussion auf die Rhythmus-Ebene beschränkt sei, wurde eines Besseren belehrt: Dank diverser Boomwhacker-Techniken wurden die verschiedenen Stimmen des polyphonen Barock-Stücks in reizvoller Verfremdung, aber stets klar erkennbar realisiert.
Der klugen Konzeption des Programms entsprechend begann das Orchester dann gleich mit einem Werk von Bach, und zwar der nicht weniger berühmten „Sinfonia“ aus dem Weihnachtsoratorium. Die zauberhaften Klänge und das gelungene Zusammenspiel von Streichern und Bläsern vermittelten weihnachtliche Stimmung und kreierten, nicht zuletzt aufgrund des sauber durchgehaltenen Zwölfachtel-Takts, eine pastorale Atmosphäre. Diese wurde im unmittelbaren Anschluss konkret inszeniert: Während einige Chorklässler als Hirten fungierten, kündigte Raphael Friedl, der Schulsieger des diesjährigen Lesewettbewerbs der sechsten Klassen, als Evangelist den „Engel des Herrn“ an. Dessen Worte, die weihnachtliche Frohbotschaft, sang Jakob Wild und bewies mit seinem klaren Sopran, dass er nicht nur ein Saxophon-, sondern auch ein Stimmtalent ist. Darauf folgten wieder eher nachdenklich-melancholische Klänge des Orchesters mit dem Thema aus „Schindlers Liste“, wobei vor allem Helena Baumann und Lioba Fritsch als Sologeigerinnen brillierten.
Der Große Chor knüpfte mit „Fröhliche Weihnacht überall“ an die Chorklassen an, da auch hier die Glocken eine zentrale Rolle spielen. Dass ein Schulchor aber mehr zu bieten hat als die üblichen Weihnachtslieder, zeigte das Ensemble beim zweiten, ebenfalls sehr intonationssicher a cappella vorgetragenen Stück, dem „African Noel“: Hier legten die hervorragend besetzten Männerstimmen bereits im Intro einen schmissigen Groove vor, der die Zuhörer beschwingt mitwippen ließ. Eine wieder andere Fähigkeit verlangte der nächste Titel den Sängern ab, „The Ground“ aus der Feder des modernen norwegischen Komponisten Ola Gjeilo: Hier waren in allen Stimmgruppen längere Phrasen zu singen, um die getragenen, fast schon romantischen Harmonien zu vermitteln. Die jungen Turmair-Musiker, unterstützt von Musiklehrer Thomas Knapek am Klavier, meisterten diese Herausforderung bravourös. Chor und Orchester verabschiedeten sich mit John Rutters fulminant-spritzigem „Rejoice and Sing!“, bei dem die Grooves aus reizvollen Takt- und Tonartwechseln resultieren.
Die Bigband überzeugte mit Duke Ellingtons „I’m Beginning To See The Light“ und Stevie Wonders „I Wish“, wobei verschiedene Instrumentalsoli klangliche Abwechslung garantierten. Für Aha-Effekte sorgte der dritte Titel, Georg Friedrich Händels „Joy To The World“, und zwar in einem ursprünglich für die WDR-Big Band erstellten Arrangement von Rich DeRosa. Das Stück lebt vom Einstieg mit dem Schlagwerk (absolut souverän: Moritz Dietlmeier), bevor die Melodie in den Saxophonen erklingt.
Zum Abschluss musizierten alle Aktiven gemeinsam mit dem Publikum das Lied „Adeste, fideles“. Aufhorchen ließ hierbei ab der dritten Strophe die bekannte Straubinger Sopranistin Andrea Höcht-Willén, am Turmair auch als Musiklehrerin tätig, durch ihre strahlende und klangvolle Überstimme.
Großer Applaus belohnte die engagierten Schüler sowie ihre Lehrer Anita Michl, Susanne Schlögl und Thomas Knapek. Schulleiterin Andrea Kammerer bedankte sich herzlich für die großartige Leistung aller Mitwirkenden.
Bei dem längst zur Tradition gewordenen „Afterglow“ verwöhnten Mitglieder der SMV die Konzertbesucher mit Glühwein und selbstgebackenen Plätzchen, wobei der Erlös für einen guten Zweck gespendet wird. Außerdem konnte man gleich für das neue Jahr einen ganz besonderen Kalender erwerben, den die Teilnehmer des P-Seminars Spanisch/Religion anlässlich ihrer Pilgerreise nach Santiago de Compostela gestaltet hatten.

Birgit Mania