Portrait JTG

von Donau TV

videopic2

Übertritt 2021

IMG 2456 b

Schule ohne Rassismus Logo

Natur & Umwelt

klick Dich hier rein!

MINT-freundliche Schule

Mint Symbol

Schulbroschüre

broschuerejpg Seite 1

 

Termine

 

9., 10. und 11.02.2021

Digitale Schnuppertage Latein für Viertklässler und ihre Eltern (jew. Videokonferenz)

 

22.02.2021

Lehrerkonferenz

 

01.03.2021

Klassenkonferenzen

 

05.03.2021

Zwischenzeugnis Jgst. 5-10

 

19.03.2021

Tag der offenen Tür (online)

 

 

Integrative High Tech-Schnitzeljagd im Wald

Geocaching (von griechisch γῆ, geo – „Erde" und englisch cache – „geheimes Lager") hat sich in den vergangenen Jahren zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung nicht nur für technikbegeisterte Insider entwickelt. Auch ganze Familien und viele junge Leute verbringen mittlerweile begeistert ihre Zeit damit, ausgerüstet mit hochmodernen GPS-Geräten und geleitet von zunächst kryptisch scheinenden Navigationsanweisungen (wie zum Beispiel N 51° 21' 3.8", O 7° 10' 42.5") auf „Schatzsuche" durch Wald und Flur in ganz Deutschland zu gehen. Die Verstecke (kurz „Caches") werden anhand solch geografischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht werden.

Auch Schüler des Johannes-Turmair-Gymnasiums und des Instituts für Hörgeschädigte durften mit dieser spannenden Schnitzeljagd-Variante nun ihre
Erfahrungen machen. Begleitet von ihren Lehrkräften Andrea Silbernagl, Markus Sabinsky (JTG) und Elisabeth Goetz (IfH) sowie angeleitet und unterstützt von drei Coaches der „Erlebnis Akademie" machte sich im Rahmen der Aktion „Netzwerk EngageMensch" eine gemischte Gruppe von 24 Schülern beider Einrichtungen daran, diese „GPS Challenge" gemeinsam zu bestehen. Besonders interessant hierbei: Das Team der „Erlebnis Akademie" nutzt die Methode des Orientierungslaufes bereits seit Längerem um – verbunden mit herausfordernden und nur im Zusammenwirken aller Beteiligten zu bewältigenden Team Tasks – gruppendynamische Prozesse anzustoßen und reflektieren zu helfen. Ideale Voraussetzungen also für ein integratives Projekt, bei dem Kommunikation und Interaktion im Mittelpunkt stehen sollten.
Und so war die Spurensuche der jungen Leute, die sich in drei Teams von Kindern mit und ohne Handicap auf dem Gelände des Straubinger Trimmpfads auf den Weg machten, immer wieder unterbrochen von erlebnispädagogischen Aufgaben: Bereits die Gruppeneinteilung, bei der sich die Schüler auf Baumstämmen stehend alphabetisch nach ihren Vornamen „sortieren" mussten, brachte eine Menge Spaß und führte schnell zum Abbau eventuell noch bestehender Hemmungen. Und auch die anderen Herausforderungen führten die Neunt- und Zehntklässler schnell über Schul- und Klassengrenzen hinweg zusammen: Ob da als „Kuhherde" ein „elektrischer Weidezaun" überquert, als „blinde Mathematiker" ein überdimensionales Quadrat aus Seilen geformt oder mittels einer komplizierten Konstruktion aus Schnüren und einem Heizungsrohr bunte Kugeln „gefischt" und nach bestimmten Regeln wieder abgelegt werden mussten - bereits nach kurzer Zeit waren alle voll konzentriert und mit viel Spaß und Einsatz bei der Sache – ein „Lerneffekt" im sozialen Bereich, für den sich der Ausflug aus dem „normalen" Fachunterricht im Klassenzimmer auf jeden Fall wieder einmal gelohnt hat!