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MINT-freundliche Schule

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Schulbroschüre

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Termine

20.09.-26.09.2021

"Fahrtenwoche“:

P-Seminar Geographie: Hüttenwanderung

P-Seminar Alpencross: Mountainbike-Tour zum Gardasee

22.09.2021

Wandertag Jgst. 5-10

Infoveranstaltungen Q11/12

27.09.2021

Beginn des Wahlunterrichts

28.09.2021

Elternabend Jgst. 5 (Informationen zum Start am Gymnasium)

18.00 Uhr Gruppe A

18.15 Uhr Gruppe B

Elternabend Jgst. 6

18.00 Uhr Gruppe A

18.15 Uhr Gruppe B

jew. 19.00 Uhr Klassenelternabende

30.09.-01.10.2021

Kennenlerntage Klassen 5ad

(Jugendherberge Veste Oberhaus, Passau)

06.10.2021

Busschulung der 5. Klassen durch ein Team der Verkehrsbetriebe SR

05.-06.10.2021

SMV-Tage (Jugendbildungsstätte Windberg)

07.10.2021

Q12: Planspiel Politik (LMU München, CAP – Centrum f. angewandte Politikforschung)

14.10.2021

Exkursion Wahlkurs Archäologie (München, Glyptothek)

20.10.2021

Sitzung des Elternbeirats

21.-22.10.2021

Kennenlerntage Klassen 5bc

(Jugendherberge Veste Oberhaus, Passau)

26.10.2021

Elternabend Jgst. 7

Elternabend Jgst. 8

Elternabend Jgst. 9

01.-07.11.2021

Herbstferien

10.11.2021

Elternsprechtag für die Klassen 5 – 7 (17.00 – 19.30 Uhr)

17.11.2021

Buß- und Bettag (unterrichtsfrei)

19.11.2021

Bundesweiter Vorlesetag (Vorleseaktion 5. Klassen)

25.11.2021

Elternsprechtag für die Klassen 8 – 12 (17.00 – 19.30 Uhr)

02.12.2021

Elternabend Jgst. 10 (Informationen zur Oberstufe)

Dezember 2021

Weihnachtskonzert

21.12.2021

Vorweihnachtliche Gottesdienste

Unterrichtsende: 12.00 Uhr

Handy-Mobbing – kein Kavaliersdelikt

HandymobbingAb wann ist man eigentlich strafmündig? Wie wertet man die Schwere von Gewalttaten? Und was geschieht dann mit dem Täter? Mit diesen Fragen beschäftigten sich zwischen 10. März und 17. März, vor den Osterferien, die Siebten Klassen des Johannes-Turmair-Gymnasiums.
Im Sitzkreis griff Herr Polizeihauptmeister Heindl von der Polizeiinspektion Straubing zunächst die Fragen auf, was alles unter den Begriff Gewalt fällt und welche vier Formen grundlegend differenziert werden. Dabei erarbeitete er zusammen mit den Schülern die Unterschiede zwischen verbaler Gewalt, physischer und psychischer Gewalt und von Gewalt gegen Sachen. Im Bereich Mobbing verschiebt sich die Art von Gewalt aufgrund der Möglichkeiten mit den neuen Medien immer stärker von verbaler und körperlicher zu psychischer Gewalt. Das heißt, man beleidigt das Opfer über die sozialen Medien und macht die Information dadurch einem weitaus größeren Kreis von Mitwissern zugänglich als nur im Klassenverband oder auf dem Schulhof. Dabei weist Herr PHM Heindl darauf hin, dass diese Vorgehensweise irreversibel ist und man peinliche Bilder oder Kommentare kaum mehr aus dem Datennetz des Internets herausnehmen kann. Auch spätere Arbeitgeber nutzen diese Quelle um authentische Informationen über potentielle Angestellte zu erhalten.
Doch wer entscheidet darüber, ob Gewalt vorliegt? Herr PHM Heindl diskutierte mit den Schülern über diese Frage, wobei die Schüler vermuteten, dass die Justiz dies entscheide. Herr Heindl erklärte den Schülern jedoch, dass das Empfinden des Opfers dafür ausschlaggebend ist, ob Gewalt angewandt wurde; das Gericht entscheidet dann über das Strafmaß.
Ab wann ist man strafmündig? Mit dem 14. Lebensjahr gilt man als Jugendlicher und ist somit strafmündig. Ein jüngeres Kind ist strafunmündig, kann also nicht bestraft werden, der Sachverhalt wird der Staatsanwaltschaft zwar vorgelegt, das Verfahren wird jedoch eingestellt. Liegt jedoch ein Personen- oder Sachschaden vor, so wird der Vorfall zivilrechtlich verfolgt und das Kind bzw. die Erziehungsberechtigten sind schadensersatzpflichtig. Ab 12 Jahren sind Kinder zudem geschäftsfähig, vorher gelten sie als bedingt geschäftsfähig, das heißt sie können kleinere Einkäufe erledigen.
Polizeihauptmeister Heindl ließ die Schüler der Sieben Klassen nun selbst tätig werden, indem sie mit Hilfe einer auf dem Boden liegenden Scala die Schwere von Gewalttaten bewerten konnten. Die Beispiele erstreckten sich von „jemanden ein Bein stellen“ bis „Verleumdung im Netz“. Jeder bekam ein Kärtchen, auf dem ein Fall beschrieben war, und legte diese neben der Scala ab, wobei die Schüler ihre Bewertung begründeten.
Ein interessanter Film mit Fallbeispielen rundete den Präventions-workshop ab und entließ die Schüler wieder in ihren Schulalltag – mit einer sensibleren Wahrnehmung für das tägliche Miteinander. Vielen Dank an Herrn PHM Heindl, der sehr schnell einen guten Draht zu den Jugendlichen hatte und das Thema schülernah, anschaulich und sehr interessant aufbereitet hat.
Judith Maag, OStRin, (Suchtprävention am JTG)