Portrait JTG

von Donau TV

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Übertritt 2019

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Schule ohne Rassismus Logo

Natur & Umwelt machen Schule

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MINT-freundliche Schule

Mint Symbol

Schulbroschüre

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Termine

27.03.2019

17:30 Infoabend: Internetsicherheit

28.03.2019

Girls' and Boys' - Day

01.04.2019

19:00 - 21:00 3. Sitzung des Elternbeirats

01.04.19 - 03.04.19

Probentage Chor/Unterst.theater

03.04.2019

07:30 - 13:00  TANZFEST

19:00 - 20:00 Vorsicht Gedichte!
Aufführung Chor/US-Theater

04.04.2019

08:00 - 16:00 RLFB - Mentoren für Hochbegabte

06.04.19 - 12.04.19

Frankreich-Austausch: Fahrt nach Voiron

10.04.2019

11:15 - 12:15 Q11: VOCATIUM-Vorstellung

16:30 - 19:30 2. allg. Elternsprechtag (Klassen 5-12)

11.04.2019

Anti-Mobbing-Training, Klasse 6a

12.04.2019

Anti-Mobbing-Training, Klasse 6b

12.04.19 - 14.04.19

Bayernpokal Volleyball 2019

30.04.2019

PANGEA-Mathematikwettbewerb

 

Vorsicht, Gedichte!

 

Am Mittwoch, dem 3. April, konnte Schulleiterin Andrea Kammerer Freunde von Gedichten zu einer Premiere der besonderen Art begrüßen: Erstmalig hatten sich am Johannes-Turmair-Gymnasium das Unterstufentheater (Leitung: Martina Langer-Plän) und die Chorklasse 6 (Leitung: Susanne Schlögl) zusammengetan und gestalteten als weiteren Baustein der Reihe „Turmair liest“ gemeinsam einen vergnüglichen Abend rund um das Thema Gedichte.
Die jungen Schauspieler und Sänger präsentierten einen bunten Reigen der verschiedensten Gedichte, der in eine Rahmenhandlung (Text: Martina Langer-Plän) eingebettet war: Der Schüler Tim – überzeugend dargestellt von Timo Baran - ist verzweifelt auf der Suche nach einem Gedicht, das er in der Schule vortragen muss. Aber die Hilfsangebote seiner Umgebung stoßen bei ihm nicht auf große Begeisterung.
Susanne Schlögl hatte mit der Chorklasse Uhlands „Einkehr“ und Eichendorffs „Wünschelrute“ einstudiert. Durch die romantischen Klänge und den frischen Gesang der Sechstklässler lässt sich der widerspenstige Tim jedoch genauso wenig beeindrucken wie durch die von Rita Prößl vorgetragene Mondnacht. Auch seine romantisch bewegte Mutter (Lilli Bernauer) kann ihn nicht überzeugen. Dass zudem die Uroma (Letizia Wrona) immer wieder versucht, ihm das „Lied von der Glocke“, das sie auswendig aufsagen kann, vorzutragen, ist auch nicht hilfreich. Auch den Vorschlag der Lehrerin, Mörikes berühmtes Frühlingsgedicht „Er ist´s“ – das der Chor beeindruckend zart vortrug – oder Gottfried Kellers „Ich liege beschaulich“ auszuwählen, lehnt er ab.
Selbst die von den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern sehr lebendig gestalteten Balladen – Schillers „Handschuh“ und „Der Knabe im Moor“ von Annette von Droste-Hülshoff – können ihn nicht begeistern. Sogar der vom Chor mitreißend gerappte „Zauberlehrling“ verfehlt seine Wirkung bei Tim. Das Publikum zeigte sich allerdings begeistert.
Viel Gelächter ernteten die humoristischen Gedichte – sowohl die musikalischen Beiträge (Wilhelm Buschs „Humor“ und Christian Morgensterns „Der Lattenzaun“) als auch die vorgetragenen - vor allem Ernst Jandls „Ottos Mops“(Philip Jochim) und Morgensterns „Der Rabe Ralf“(Antonia Gresser).
Dass Tim schließlich nach einem furchtbaren Alptraum nur noch in Reimen sprechen kann, entsetzt ihn schwer, verzückt aber seine Lehrerin (Estefania Ipatow), die nun endlich zufrieden ist.
Beendet wurde der Abend durch ein von der Chorklasse schwungvoll gesungenes „Bona nox“.
Die durchwegs ansprechenden Leistungen der Schülerinnen und Schüler wurden mit herzlichem Beifall belohnt.