Portrait JTG

von Donau TV

videopic2

Schule ohne Rassismus Logo

Natur & Umwelt machen Schule

logoumweltschule

MINT-freundliche Schule

Mint Symbol

Schulbroschüre

broschuerejpg Seite 1

 

Termine

21.06.19 - 05.07.19

Gegenbesuch USA-Austausch

25.06.2019

Schulinterner Jgst-Test Mathematik - 10. Klassen

26.06.19 - 27.06.19

Probentage Big Band-Chor

28.06.2019

Entlassfeier ABSOLVIA 2019

01.07.2019

Schulinterner Jgst-Test Mathematik - 8. Klassen

Opernfahrt des EBR

02.07.2019

2. zentraler Jgst.test E10

03.07.2019

SCHULFEST

04.07.2019

Aufführung Oberstufentheater

05.07.2019

Aufführung Oberstufentheater, 2. Termin

 

 

 

Quid et quomodo (I)? Was und wie lernt man in Latein?

 

 

bild1Was und wie lernt man in Latein?
Grundinformation über Inhalte und Aufbau des Lateinunterrichts


Latein kann als 1. Fremdsprache (ab der 5. Klasse) oder als 2. Fremdsprache (ab der 6. Klasse) gelernt werden. Der Lehrgang des Lateinischen gliedert sich in zwei Abschnitte:


a) Spracherwerbsphase
Die Spracherwerbsphase für Latein ab der 5. Jahrgangsstufe umfasst dreieinhalb Jahre (5. – 8. Klasse) und vermittelt den Lernenden grundlegende Kenntnisse in Wortschatz, Grammatik und antiker Kultur. Als zentrales Arbeitsmittel dient das motivierend und zeitgemäß gestaltete, sehr schülernahe Lehrwerk „Campus B“ aus dem Buchner-Verlag, ergänzt durch weitere Materialien (Vokabelkarteien, Trainingshefte, Prüfungsaufgaben, Lesehefte, LÜK-Freiarbeitsmaterial etc.).
Ähnlich verläuft der Spracherwerb für Latein ab der 6. Jahrgangsstufe. In drei Jahren (6. – 8. Klasse) werden die Kenntnisse in Wortschatz, Grammatik und antiker Kultur mit dem Lehrbuch „Campus C“ erworben. Auch dafür gibt es zahlreiches Übungsmaterial.
Besonders in den Intensivierungsstunden wird der Klassenverband aufgelöst, um den einzelnen Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit zu geben, ihrem individuellen Leistungsstand und Lerntempo entsprechend an abwechslungsreichen Übungen zu arbeiten.

 

b) Lektürephase
Die Lektürephase beginnt bereits gegen Ende der 8. Jahrgangsstufe mit der sogenannten Übergangslektüre. Hier begegnen die Schülerinnen und Schüler erstmals einfachen lateinischen Originaltexten, evtl. auch in vereinfachter Form, beispielsweise Fabeln (Phädrus, Hygin) oder Vespuccis Briefe über die Entdeckung Amerikas.

In der 9. und 10. Jahrgangsstufe nimmt die sprachliche und inhaltliche Komplexität der Texte allmählich zu. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen einen Überblick über zentrale Autoren und Gattungen der lateinischen Literatur und erhalten gleichzeitig einen Einblick in deren geschichtlichen und kulturellen Hintergrund. Stets ergeben sich Bezüge zur Gegenwart, wenn Caesar, Nepos, Catull, Martial, Cicero, Plinius, Ovid, Seneca und andere, auch christliche, mittelalterliche, humanistische Autoren gelesen werden und dabei Themen wie Philosophie, Mythos, Liebe, Krieg, Macht oder Redekunst zur Sprache kommen. Nicht zuletzt gewinnt man eine Vorstellung vom geistig-kulturellen wie vom politischen Leben in der Weltstadt Rom bzw. im ganzen Imperium.
Die „Krönung“ der Lektürephase ist natürlich der Oberstufenkurs in der 11. und 12. Jahrgangsstufe. Hier erfährt man, wie die Philosophen (Seneca, Cicero) dem Problem, dass man nie genügend Zeit hat, begegneten, wie man Kummer und Sorgen entfliehen kann. Bei Petron bekommt man einen Einblick in die römische Gesellschaft, deren zu Geld gekommene Aufsteiger entlarvt werden. Weitere Autoren des 2. Ausbildungsabschnitts sind Horaz und Martial, die sich mehr oder weniger bissig mit den menschlichen Lastern auseinandersetzen. In der 12. Klasse geht es um die Herrschaft des Augustus, zum einem aus der Perspektive von Autoren (wie Livius, Vergil, Horaz), die dem Prinzipat positiv gegenüberstehen. Auch setzt man sich mit Ciceros Schrift „De re publica“ auseinander, wo es um den besten in der Realität bestehenden Staat geht.